Pilkington expandiert weiter im Techno-Z Bischofshofen

50 neue Arbeitsplätze in neuer Produktionshalle

Bischofshofen/Salzburg (OTS) - Pilkington Austria hat seine Produktionsstätte für die Veredelung von Glas in Bischofshofen um 5000 m2 vergrößert. Innerhalb eines halben Jahres wurde die Halle für die Erzeugung von Brandschutzglas und Sicherheitsglas fertig gestellt. Ermöglicht hat die Erweiterung die gute Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und dem Techno-Z. "Für den Wirtschaftsstandort Pongau bedeutet die Vergrößerung des Unternehmens Pilkington 50 zusätzliche Arbeitsplätze", freut sich Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer über die wichtige Investition.

Techno-Z - ein verlässlicher Partner für die Salzburger Wirtschaft

"Am Beispiel Pilkington hat das Techno-Z einmal mehr bewiesen, dass es ein starker und verlässlicher Partner für die Wirtschaftstreibenden im ganzen Land Salzburg ist", sagt Techno-Z-Geschäftsführer Mag. Werner Pfeiffenberger. "Durch unser vitales Netzwerk sind wir in der Lage, kurzfristig notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, auch wenn es um Grundstücksbeschaffung oder die Errichtung von Produktionsstätten geht."

Abwanderungsgerüchte noch vor zwei Jahren

"In Zeiten, die nicht gerade rosig für die heimische Industrie sind, freut es uns umso mehr, wenn Firmen expandieren", so Jakob Rohrmoser, Bürgermeister von Bischofshofen. Mit Pilkington kann die Gemeinde auf einen internationalen Konzern verweisen, der seinen Standort durch die Expansion sichert. Noch vor knapp zwei Jahren war die Zukunft von Pilkington in Mitterberghütten ungewiss. Gerüchte über Abwanderung machten die Runde. Durch eine Umstrukturierung und Neuorientierung des Produktsortiments konnte sich der Standort Bischofshofen aber beim Mutterkonzern durchsetzen.

Investitionsvolumen von drei Millionen Euro

Durch den Ausbau der Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von über drei Millionen Euro kann die Veredelung der Floatgläser auf das doppelte Volumen angehoben werden. Allein das Techno-Z hat zwei Millionen Euro zur Errichtung der neuen Produktionshalle beigesteuert. In Zukunft können über 800.000 m2 veredelte Glasprodukte das Werk in Bischofshofen verlassen. Die innovativen Entwicklungen bei Pilkington sorgen bereits bei der Eröffnung der neuen Halle für eine gesicherte Auslastung. Gearbeitet wird in Zukunft in einem 3-Schichtbetrieb. Zu den bereits 20 neu eingestellten Mitarbeitern, wird Pilkington demnächst 30 Mitarbeiter rekrutieren und so seinen Mitarbeiterstand vom Vorjahr verdoppeln. "Die gute Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und vor allem mit dem Hausherrn Techno-Z hat uns in der Bauphase vieles leichter gemacht", so Hubert Schwarz, Managing Director von Pilkington Austria. Am 21.10. wird die Halle mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern der Firma Pilkington und des Techno-Z Salzburg gebührend eröffnet.

Trend zu Glas ungebrochen

Der Trend zu Glas in der Architektur ist nach wie vor ungebrochen, und Pilkington hat in den letzten Jahren viel dafür getan, mit seinen Produkten am Puls der Zeit zu sein. "Wir haben es mit einem sehr stark umkämpften Markt zu tun, den wir mit unseren hochwertigen Produkten bedienen", sagt Marketing- und Vertriebsleiter Johannes Reiter. Neben dem starken Boom im Solarglas ist Komfort durch aktivreinigende Gläser und die Wärmedämmung in der Fassadengestaltung ein wichtiges Thema. "Die hohe Lichttransmission bei einer idealen Wärmedämmung spricht in Zeiten des Energiesparens viele Neukunden an", so Reiter. Als Weltmarktführer in der Floatglaserzeugung greift das Unternehmen auf internationale Forschung zurück und kann gleichzeitig durch die vier österreichischen Standorte Bischofshofen, Innsbruck, Graz und Oyenhausen auf eine kundennahe Betreuung verweisen.

Glastradition in Bischofshofen

Vor 60 Jahren begann die Glaserzeugung in Mitterberghütten. Seit dieser Zeit kann die Glasproduktion im Pongau auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. 1948 wurde der Betrieb unter den Namen "Mitterberger Glashütte" in der ehemaligen Kupferverhüttung gegründet. Nach der Energiekrise in den 70er Jahren, in denen die Glasproduktion unwirtschaftlich wurde, verlegte sich das Unternehmen von der ursprünglichen Glaserzeugung auf die Isolierglaserzeugung. Nach 16 Jahren Besitz durch die EOMAG wurde im Jahr 2000 aus Pilkington EOMAG die Pilkington Austria GmbH. Pilkington beschäftigt weltweit über 24.000 Menschen. Die 200 Mitarbeiter in Österreich erwirtschafteten im letzten Jahr einen Umsatz von 36 Millionen Euro.

Techno-Z: Your best connection to the future

200 Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten zählen die sieben Technologiezentren in Bischofshofen-Mitterberghütten, Mariapfarr, Uttendorf, Zell am See, Pfarrwerfen, Saalfelden und Salzburg. Neben einem innovativen Umfeld werden den angesiedelten Betrieben auch eine perfekte Infrastruktur, ein vitales Unternehmernetzwerk als auch exklusive Beratungsleistungen als Basis für den unternehmerischen Erfolg geboten. Mehr Informationen über die Angebote des Techno-Z und freie Mietflächen gibt es im Internet unter www.techno-z.at

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