Mohaupt: Blecha ist nicht mehr ernst zu nehmen!

Seniorenbund hat Richtsatzerhöhung auf 690 Euro für Alleinstehende durchgesetzt

Wien (OTS) - "Blecha ist nicht mehr ernst zu nehmen, denn sozialpartnerschaftliche Handschlagsqualität wird von ihm als Präsident des Pensionistenverbandes zunichte gemacht" so Ing. Wilhelm Mohaupt, Bundesobmann-Stv. des Österreichischen Seniorenbundes, auf dessen Aussagen, dass "durch langjährigen Druck des Pensionistenverbande" die Erhöhung des Richtsatzes für Alleinstehende auf 690 Euro erfolgt ist. Diese Behauptung ist entschieden zurück zu weisen und bedeutet schlichte Realitätsverweigerung.

Wahr ist vielmehr, dass der Österreichische Seniorenbund, mit dem damaligen Bundesobmann Stefan Knafl an der Spitze, bereits seit vielen Jahren eine solche Erhöhung verlangt, die nunmehr vom jetzigen Bundesobmann NR-Präs. Dr. Andreas Khol mit maximalem Einsatz - bis zur heutigen Beschlussfassung im Nationalrat - weiter verfolgt wurde. Über 50 APA-OTS-Aussendungen sowie zahlreiche Beschlüsse des Seniorenbundes, wie z.B. das "Positionspapier aus dem Jahr 2002", Leitanträge zu den Bundes-Seniorentagen etc. beweisen klar, dass die Initiative immer vom Österreichischen Seniorenbund ausgegangen ist.

"Wie Blecha überhaupt nur auf die Idee kommen kann, dass er etwas mit der Erhöhung zu tun hat, ist nicht nachvollziehbar. Anscheinend verkraftet Blecha nicht, dass die Bundesregierung wieder einmal ihre soziale Kompetenz beweist, indem sie 186.000 Mindestpensionisten mit einem Schlag aus der Armut holt" so Mohaupt weiter.

Unsere Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel hat seit dem Jahr 2000 die Mindestpension um 100 Euro erhöht, während im gleichen Zeitraum davor unter einer SPÖ geführten Regierung die Erhöhung nur 29 Euro betrug.

"Es ist bedauerlich, wenn Blecha, nur aus parteitaktischen Gründen, einen großen sozialen Fortschritt für unsere Pensionistinnen und Pensionisten kritisiert und einfach nicht zur Kenntnis nehmen will", so Mohaupt abschließend.

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