Kranzl: Vogelgrippe ist Grund zur Vorsicht aber nicht zur Panik

Es besteht keine Gefahr für niederösterreichische KonsumentInnen

St. Pölten (SPI) - Die Berichte über immer neue Ausbrüche der Vogelgrippe stimmen sicher viele Menschen besorgt. Daher ist es natürlich wichtig, die Sorgen der Menschen auch ernst zu nehmen! Dennoch soll man aber auf keinen Fall Panikmache betreiben! Für das österreichische Geflügel besteht derzeit keine unmittelbare Gefahr. Besonders wichtig ist es mir auch zu betonen, dass es sich hier um eine Tierseuche handelt", betont Niederösterreichs Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl. Die bisher bekannten Ansteckungen von Menschen sind fast ausschließlich bei Personen erfolgt, die besonders engen Kontakt zu den Tieren hatten. Von gekochtem Fleisch oder Eiern geht keine Gefahr aus.****

"Umsicht ist im Umgang mit einer Tierseuche immer das Gegebene. Sollte man totes Wildgeflügel finden, also Krähen, Wildgänse und dergleichen, so ist es sicher ratsam das dem zuständigen Amtstierarzt zu melden", appelliert Kranzl. "Wie in anderen Fällen von Tierkrankheiten auch, wird auch hier mit äußerster Vorsicht und Sorgfalt auf die Situation reagiert. Für Geflügelbestände, die sich überwiegend im Freien aufhalten, wäre eine zeitweilige Verlegung in die Ställe eine mögliche Vorsichtsmaßnahme. Zumal von Seiten der Bevölkerung in dieser Ausnahmesituation sicher auch Verständnis für die zeitlich befristet Aufgabe der Freilandhaltung aufgebracht wird", so Kranzl abschließend.
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Alois Schroll
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