Grüne Wien: Unterägliches Herumlavieren Hahns in Sachen Abtreibung

Vana: ÖVP-Spitzenkandidat soll sich von radikaler Abtreibungsgegnerin distanzieren

Wien (OTS) - Als unerträgliches Herumlavieren des ÖVP-Spitzenkandidaten in Sachen Abtreibung bezeichent Monika Vana, Frauensprecherin der Wiener Grünen, die Aussagen Hahns im heutigen Kurier.

"Offensichtlich will Hahn das Recht der Frauen auf Schwangerschafts-abbruch in Frage stellen. Mit der Forderung nach einer Studie zu den Gründen für Schwangerschaftsabbruch will Hahn nur von seinem Fundi-Problem in der ÖVP ablenken und offensichtlich Druck auf Frauen ausüben, sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden. Hahn soll sich endlich klar von einer religiös-fundamentalistischen Kandidatin seiner Liste distanzieren. Für Menschen, die Psychoterror gegen Frauen vor Abtreibungskliniken gutheißen, darf im Wiener Landtag kein Platz sein!"

Für die Wiener Grünen ist eine Stimme für die ÖVP eine Stimme gegen die Fristenregelung und unterstützt das Netzwerk der religiös-fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen von Pro-Life, die psychische Gewalt gegen Frauen einsetzen, um sie von einem Schwangerschaftsabbruch abzuhalten.

Vana empört: "Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch darf nicht in Frage gestellt werden. Aus welchen Gründen auch immer Frauen die Entscheidung für einen Abbruch treffen: Sie fällt bewusst und ist zu respektieren. Der ungehinderte Zugang zu Abtreibungskliniken ist zu gewährleisten. Hier ist auch Frauenministerin Rauch-Kallat dringend gefordert!"

Darüber hinaus fordert Vana erneut die Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch in allen öffentlichen Wiener Spitälern, Schwangerschaftsabbruch auf Krankenschein und die Streichung von Abtreibung als Straftatbestand ähnlich wie in Kanada.

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