Brustkrebs-Screening: Flächendeckende Umsetzung bereits in Gang

Informationen der EU-Berichterstatterin Jöns nicht mehr aktuell

Wien, 18. Oktober 2005 (ÖVP-PK) Schon jetzt gebe es bei einer Brustkrebsdiagnose in Österreich die höchste Überlebens- und Brusterhaltungsrate in Europa, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Gesundheitssprecher Abg.z.NR Dr. Erwin Rasinger. Dies vor allem deshalb, weil schon bisher enorm viel in die Brustkrebsprävention investiert wurde. Die jetzigen zusätzlichen Umsetzungsschritte in Richtung flächendeckendes Brustkrebs-Screening würden somit das internationale Spitzenniveau Österreichs noch weiter ausbauen, so Rasinger. ****

Offenbar verfüge Karin Jöns, Berichterstatterin des EU-Parlaments, nicht über die aktuellen Informationen, was Österreich betreffe. Schließlich wurden am 29. September 2005 im Rahmen der Bundesgesundheitskommission 500.000 Euro für Pilotprojekte im Themenbereich Brustkrebs-Screening für Österreich beschlossen. Den Start mache dabei die burgenländische Region Süd-Panonia mit einem von vier weiteren möglichen Pilot-Projekten mit einem Projektförderungsbetrag von bis zu 100.000 Euro.

Auch die Vorsorgeuntersuchung NEU setze wichtige Schritte zur Brustkrebsvorsorge, so der ÖVP-Gesundheitssprecher. Seit 1. Oktober 2005 ist das Mammographie-Screening fixer Bestandteil der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung, die flächendeckend in ganz Österreich zur Verfügung stehe. Frauengesundheit sei ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit der Gesundheits- und Frauenministerin und werde auch ein Schwerpunkt der österreichischen EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2006 sein, damit diesem wichtigen Thema auch auf europäischer Ebene mehr Bedeutung zukomme, so Rasinger abschließend.

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