Gaal: Innenausschuss erspart USA-Reisenden Unannehmlichkeiten

Möglichkeit zur unbürokratischen Passverlängerung

Wien (SK) - Um USA-Reisenden Unannehmlichkeiten zu ersparen, wird der parlamentarische Innenausschuss am Dienstag die Möglichkeit beschließen, einen abgelaufenen Reisepass für ein Jahr verlängern zu können. Der Gesetzesbeschluss wurde deshalb notwendig, da Österreicher, mit einem Pass der nach dem 25. Oktober 2005 ausgestellt wurde, zur Einreise in die USA nur dann kein Visum benötigen, wenn sie über einen Pass mit biometrischen Erkennungsmerkmalen verfügen, erklärte der stv. Vorsitzende des Innenausschusses, SPÖ-Abgeordneter Anton Gaal gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Da in Österreich das neue Passgesetz, welches die Ausgabe von Pässen mit biometrischen Merkmalen vorsieht, voraussichtlich erst mit Beginn nächsten Jahres beschlossen wird, hat der Innenausschuss mit diesem Beschluss jenen, die im nächsten Jahr in die USA einreisen wollen, zusätzlichen Aufwand erspart. Die Verlängerung sei selbstverständlich unbürokratisch und kostenlos, so Gaal. "Wenn jemand nicht die Absicht hat, in den nächsten Jahren die USA zu bereisen, bleibt es ihm natürlich unbenommen, die Ausstellung eines herkömmlichen Reisepasses zu beantragen", präzisierte der SPÖ-Abgeordnete.

Die Europäische Union habe bereits 2004 Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten zum Schutz vor Fälschungen festgelegt.

Unabhängig davon haben die USA beschlossen, dass die visafreie Einreise in die USA aus den "Visa-Waiver-Countries" nur mehr dann zulässig ist, wenn ein ab dem 26.10.2005 ausgestellter Reisepass über ein digitales (gedrucktes) Lichtbild verfügt. Diese Regelung erfasst nur Reisedokumente, die nach dem 25. Oktober 2005 ausgestellt werden. (Schluss) ps/mp

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