Partik-Pable übt heftige Kritik an der Kredit-Vergabepraxis der BAWAG P.S.K.

"Verwunderliche Einstellung von ÖGB-Chef Verzetnitsch"

Wien, 2005-10-18 (fpd) - Heftige Kritik an der Kredit-Vergabepraxis der BAWAG P.S.K. beim angeschlagenen US-Broker Refco übte heute die Justizsprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs Abg. Dr. Helene Partik-Pable. ****

Während der so genannte "kleine Kreditnehmer" auf "Herz und Nieren" geprüft werde und üblicherweise sogar die Bürgschaft der nicht beschäftigten Ehegattin beigebracht werden müsse, um einen Kredit zu bekommen, zeige der Fall BAWAG wie großzügig Banken agieren, wenn es sich um einen ihnen genehmen Kreditnehmer handle. "Da werden sogar eigene Aktien des Kreditnehmers als Sicherstellung akzeptiert", kritisierte Partik-Pable, "und das, obwohl bereits seit Mai 2005 auch die BAWAG über Untersuchungen der US-Börsenaufsicht (SEC) wegen möglicher Spekulationen informiert gewesen sein müsste.

Verwunderlich sei zudem, dass ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch an der Kreditvergabe nichts Bedenkliches finde und an keine Konsequenzen denke. In diesem Zusammenhang, so Partik-Pable abschließend, müsse überprüft werden, ob die Bankenaufsicht "wirklich funktioniere", oder ob weitere entsprechende Sicherheitsmaßnahmen notwendig seien.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001