ÖAAB-Hoch zu Rieder: Nicht mit fremden Federn schmücken

Zahlreiche Maßnahmen der Bundesregierung greifen am Lehrlingsmarkt

Wien (VP-Klub) - "Die SP-Stadtregierung sollte sich nicht mit fremden Federn schmücken", reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und ÖVP-Kandidat für den Gemeinderat Alfred Hoch auf die heutigen Ausführungen von SP-Stadtrat Rieder. "Es ist zwar erfreulich, dass sich die SP-Stadtregierung jetzt aus wahltaktischen Gründen engagierter mit dem Problem der Arbeitslosigkeit befasst, doch sollte man sich auch in diesem Fall nicht mit fremden Federn schmücken." Die Bundesregierung habe gerade im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit mit zahlreichen Maßnahmen vorexerziert, wie man jungen Menschen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine berufliche Zukunft geben kann. "Jugendliche von heute mit einer fundierten beruflichen Ausbildung sind als zukünftige Facharbeiter das Schlüsselkapital für die Untenehmen in der Zukunft", so Hoch.

So wurden zahlreiche Maßnahmen seitens der Bundesregierung gesetzt, um die Ausbildung von Lehrlingen für die Betriebe zu attraktivieren. Beispiele sind die 1.000 Euro Lehrlingsausbildungsprämie pro Jahr und Lehrling, die Senkung der Lohnnebenkosten für Lehrlinge, die Verlängerung der Probezeit auf 3 Monate bei gleichzeitiger Verkürzung der Behaltezeit von vier auf drei Monate. Nicht vergessen darf man den "Blum"-Bonus seit September 2005 für jene Betriebe, die zusätzlich Lehrlinge ausbilden.

"Dieser kleine Auszug von Maßnahmen zeigt, wie wichtig es ist, dass die ÖVP in wichtigen sozialen Bereichen Verantwortung trägt, profitieren davon doch vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", so Hoch.

Zu den angeblich erfolgreichen WAFF-Programmen, wie Personalfinder, meinte Hoch nur, dass man erst ein Urteil abgegeben könne, wenn man die angekündigten Quartalsberichte über die Tätigkeiten und Erfolge des WAFF studieren könne. "Leider wurden diese in den letzten beiden Quartalen gar nicht mehr ausgeschickt, über den Grund darf sich jeder Interessierte selbst ein Bild machen", so der ÖAAB-Landesgeschäftsführer abschließend.

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