Tauschitz: Gebarungsprüfung unumgänglich

Seebühnen-Chaos braucht keine Bauernopfer. Zuständiger Referent soll Verantwortung wahrnehmen.

Klagenfurt (OTS) - "Das Chaos rund um die Seebühne bestätigt die Wichtigkeit des Untersuchungsausschusses. Der Rechnungshof bestätigt leider jeden Verdacht um das Finanzchaos aus dem Jahr 2004", sagt heute VP-LAbg. und JVP-Obmann Stephan Tauschitz. Doch sei die Wahrheitsfindung im Ausschuss nicht genug. "Es muss eine Gebarungsprüfung her. Die SPÖ soll endlich ihre Zudecker-Rolle aufgeben und sich gut überlegen, ob sie diese Machenschaften weiterhin decken möchte", fordert Tauschitz.

Der Landeshauptmann von Kärnten habe schon im Herbst angekündigt, die Verantwortung für die Seebühne und ihre Geheimnisse zu übernehmen. "Wo sind Sie heute, Herr Landeshauptmann, da das Finanz-Chaos ans Licht kommt? Wo bleibt ihre Verantwortung?", fragt Tauschitz. Mit Bauernopfern sei dieser Skandal am Rücken der Kärntner Steuerzahler nicht mehr zu beschönigen. "Der letzte Akt ist für Sie, Herr Landeshauptmann. Nehmen Sie ihre Rolle ernst", so Tauschitz.

Gerade eben habe die Steuer-Koalition wieder 1,2 Millionen Euro beschlossen, die in die Seebühne fließen sollten. "Die Finanztricks von 2004 stinken in den Himmel und schon bedienen sich die Koalitionspartner wieder beim Steuerzahler. Das ist verantwortungslos und schlichtweg eine Sauerei", kritisiert Tauschitz. Er verlange daher den sofortigen Stopp jeglicher Zahlungen an die Seebühnen-Gesellschaft.

"So lange dieses feuchte Millionengrab nicht geöffnet wird, darf kein Steuergeld mehr fließen", stellt Tauschitz klar.

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