Schimanek zu REFCO/BAWAG-Affäre: Droht neue Konsum-Pleite?

Wiener BZÖ-Spitzenkandidat: Verzetnitsch & Co. gefährden tausende Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Der Wiener BZÖ-Spitzenkandidat Hans-Jörg Schimanek übte heute massive Kritik im Zusammenhang mit den umstrittenen Spekulationsgeschäften der Gewerkschaftsbank BAWAG. Die Beteuerungen der zu 100 Prozent im Eigentum des ÖGB stehenden BAWAG, es würden keine Gewerkschaftsgelder zur Deckung des 425 Mio. Euro schweren Kredits an den US-Börsenmakler REFCO verwendet, bezeichnete Schimanek als "schlichtweg unglaubwürdig". "Das erinnert fatal an die vom ÖGB zu verantwortende Pleite des Konsum. Auch damals hat es geheißen, dass niemand zu Schaden kommen werde. Und am Ende war ein Milliarden-Vermögen vernichtet und zigtausende Kunden, Genossenschafter und Mitarbeiter mussten dafür gerade stehen", so Schimanek.

Der BZÖ-Spitzenkandidat forderte die lückenlose Aufklärung des Skandals und verlangte Garantien für die Gelder der Gewerkschaftsmitglieder, Kunden und Mitarbeiter der BAWAG. "Die Liste der Mega-Pleiten von SPÖ und ÖGB - vom Konsum über die Bank Austria oder die DDSG - darf nicht noch länger werden!" Es sei "geradezu unglaublich", dass eine österreichische Gewerkschaftsbank leichtfertig hunderte Millionen Euro für amerikanische Spekulanten zur Verfügung stelle, anstatt sich den Bedürfnissen ihrer eigentlichen Kunden zu widmen. Zu Hinterfragen sei in diesem Fall auch die Rolle des Sohnes des ehemaligen Generaldirektors Flöttl, der sich bereits bei den desaströsen Karibik-Geschäften der BAWAG "ausgezeichnet" hat.

Massiv kritisierte Schimanek in diesem Zusammenhang ÖGB-Chef Fritz Verzetnisch: "Der Herr Präsident und Genosse logiert im Luxus-Penthouse über den Dächern von Wien, während unten auf der Straße wiederum tausende Arbeitsplätze massiv bedroht sind, weil die roten ÖGB-Bonzen die BAWAG in den Ruin treiben. Und SPÖ-Bürgermeister Häupl sieht all dem stillschweigend zu!" (Schluss)

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