HINTERGRÜNDE ZUR HPM-MILLION

Wien (OTS) - Wir, Karin Resetarits und Kurt Köpruner, haben gemeinsam mit Hans Peter Martin am 7. Mai 2004 der Öffentlichkeit eine Partei vorgestellt, ein technisches Vehikel, so haben wir es immer genannt.

Unser Ziel war es, einen effizienten, sparsamen EU-Wahlkampf zu führen, und im Falle eines Erfolgs, den Wahlwerbungskostenbeitrag nach Abzug aller Ausgaben "demokratiefördernden, sozialen Projekten, insbesondere für junge Menschen" zu spenden.

Über eine Million Euro liegt nun auf einem Konto von Hans Peter Martin bzw. dieser Partei. Gespendet wurde bis heute nichts. Wir, seine ehemaligen Mitstreiter, sind bereits am Tag nach der Wahl ohne unser Wissen von der HPM-Partei ausgeschieden worden. Seither schaltet und waltet Hans Peter Martin unseres Wissens nach als alleiniger Parteiführer über das Steuergeldvermögen.
Transparenz fordert er gerne von anderen ein - und lenkt damit von sich selbst ab.
Trotz mehrfacher Ausforderung weigert sich Hans Peter Martin öffentlich zu machen, wer ihn und seine einsamen Entscheidungen kontrolliert oder zumindest beobachtet.

Mehrere Dutzend Menschen haben sich vor und nach der Wahl mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an diese Partei gewandt. Sämtliche Spendengesuche wurden von Kurt Köpruner geprüft und an HPM weitergeleitet. Bis heute blieb er diesen Menschen und uns eine direkte Antwort schuldig. Hans Peter Martin beruft sich auf seiner Homepage, dass ihm die Auszahlung des Geldes für Spendenzwecke nicht genehmigt wurde.

Wir fordern HPM auf endlich zu sagen: Wer oder was konkret hindert ihn daran, die eine Million Euro zu spenden?

Wir kennen die Meinung des Bundeskanzleramts und des Rechtsexperten Dr. Theo Öhlinger. Das Geld darf sehr wohl gespendet werden.
Zwar nicht an Tsunami-Opfer - so wie es Hans Peter Martin plötzlich medienwirksam nach der Naturkatastrophe wollte. Bei der Spende müsse - so das BKA und Prof. Öhlinger - ein Zusammenhang mit der EU-Wahl bestehen. Und der ist bei den eingegangenen Ansuchen durchaus gegeben.
Die Liste "Dr. Hans Peter Martin - für echte Kontrolle in Brüssel" könnte das Geld demnach jederzeit - wie angekündigt - Organisationen und Projekten zukommen lassen, welche demokratiefördernd, sozial und insbesondere für junge Menschen sind.

Viele Österreicher haben uns gerade wegen dieses Wahlversprechens ihre Stimme geschenkt und machen sich seit mehr als einem Jahr berechtigt Hoffnung. Wir fordern, dass diese nun endlich erfüllt wird. Ansonsten: Willkommen im Club der HPM-Geschädigten!

Rückfragen & Kontakt:

Kurt Köpruner
mailto :kontakt@koepruner.infoKarin Resetarits
kresetarits@europarl.eu.int

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