ARBÖ:Umstellung auf neuen Scheckkartenführerschein darf nicht zu Verteuerungen führen

Nach Ausgliederung der Kennzeichen-Zuordnung sind Gebühren um ein Drittel gestiegen

Wien (OTS) - "Durch Umstellung auf den Scheckkartenführerschein, der morgen, im Nationalrat beschlossen werden soll, darf es auf keinem Fall zu weiteren Verteuerungen kommen", fordert ARBÖ-Verkehrsjuristin Dr. Barbara Auracher-Jäger. Die vorgesehene Kostenerhöhung um 9 Euro muss auf alle Fälle überdacht werden, mahnt der ARBÖ ein.

Ab März 2006 werden neue Führerscheine nicht mehr auf Papier ausgestellt, sondern in Form einer Scheckkarte. Führerscheinneulinge sollen schon sofort nach der erfolgreich abgelegten Prüfung eine vorläufige Fahrberechtigung in die Hand gedrückt bekommen, mit denen sie sofort fahren können. Tage später sollen sie dann den neuen Plastikführerschein per Post nach Hause geschickt bekommen.

Mit dieser neuen Regelung soll Bürokratie vermieden werden. Dr. Auracher-Jäger: "Es darf aber nicht sein, dass die Autofahrer letztlich die Zeche für diese Entbürokratisierung zahlen müssen" Als negatives Beispiel nennt die ARBÖ-Verkehrsjuristin die Ausgliederung der Kennzeichen-Zulassung. Diese wurde im Jahre 1999 an die privaten Zulassungsstellen der Versicherungen delegiert. Seitdem sind in der Folge die Gebühren um.ein Drittel.gestiegen, von 126 Euro auf heute 168 Euro.

Ausdrücklich begrüßt wird die vom ARBÖ urgierte Verlängerung der Gültigkeit der ärztlichen Gutachten auf 18 Monate, die zur Erlangung des Führerscheins notwendig sind. Die bisherige Geltungsdauer von einem Jahr hat vor allem bei der L17-Ausbildung zu großen Problemen geführt, da aufgrund der langen Dauer dieser Ausbildung praktisch immer ein zweites Gutachten notwendig war und dieses zusätzliche und unnötige Kosten verursacht hat.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002