Tichy-Schreder: Grünen-Reaktion auf EVP-Konferenz unverständlich

Wien, 14. Oktober 2005 (ÖVP-PD) Es sei unverständlich, wie die Grüne Frauensprecherin Weinzinger eine derartig hochkarätige Konferenz, in der vier Ministerinnen und diverse prominente Aktivistinnen, angeführt von Waris Dirie, sowie rund 60 Frauen aus über 25 Ländern teilnehmen, als "dubiose Veranstaltung" bezeichnen kann, sagte die Vorsitzende der Europäischen Frauenunion, Ingrid Tichy-Schreder, heute, Freitag, am Rande der Konferenz der EVP-Frauen über "Maßnahmen gegen traditionsbedingte Gewalt". ****

"Der Schutz vor Gewalt ist ein zentrales Anliegen der Frauen", so Tichy-Schreder weiter. Die Reaktion Weinzingers sei aber
typisch: "Weinzinger fehlt der Blick für Strukturen und wie man sie nützen kann. Stattdessen erhebt sie stereotype und unreflektierte Forderungen, die am Kern der Sache vorbeigehen." Frauenministerin Rauch-Kallat habe mit ihrer vielschichtigen Initiative, die Maßnahmen und Bewusstseinsbildung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene vorsieht, einmal mehr gezeigt, dass sie es versteht, die vorhandenen Mittel effizient zu nützen und Synergien zu heben. Die gemeinsame Konferenz des Frauenministeriums mit den EVP-Frauen sei ein wichtiger Schritt in Vorbereitung des Treffens der EU-Gleichstellungsminister/innen im Jänner 2006 unter österreichischer Präsidentschaft, das ebenfalls der Bekämpfung der traditionsbedingten Gewalt gewidmet sein wird, schloss Tichy-Schreder.

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