EPP-Konferenz Wien: Keine Steuergelder zur Finanzierung

Wien (OTS) - Die heutige Konferenz der EVP Frauen zum Thema "Maßnahmen gegen traditionsbedingte Gewalt an Frauen" im Parlament in Wien werde nicht mit österreichischem Steuergeld finanziert, stellte Frauenministerin Rauch-Kallat heute, 14.10.2005 klar. "Die Kosten werden von der Frauengruppe der Europäischen Volkspartei, von der Europäischen Volkspartei, von den ÖVP Frauen sowie vom ÖVP Klub getragen, erklärte die Frauenministerin. "Das Frauenministerium tritt als Co-Veranstalter auf, weil viele der auf der Konferenz erarbeiteten Inhalte unter der Koordination des Frauenministeriums entstanden sind", so Rauch-Kallat weiter. Das gemeinsame Maßnahmenpaket aller weiblichen Minister zum Schutz von Migrantinnen vor traditionsbedingter Gewalt sei während der Konferenz vorgestellt und mit den Vertreterinnen der EVP Frauen und den Vertreterinnen von NGOs und Opferschutzeinrichtungen diskutiert worden. Der Konferenz waren fundierte Abstimmungen zwischen Vertreterinnen der zuständigen Ministerinnen und Aktivistinnen gegen Zwangsheirat, Ehrenmord und Genitalverstümmelung vorangegangen. Dieser Prozess werde in Form von weiteren Fachgesprächen und Workshops auch weitergeführt werden. Mit der Einbindung der EVP Frauen sei das Netzwerk an solidarischen Frauen, die ihren jeweiligen Handlungsfeldern gegen traditionsbedingte Gewalt vorgehen erweitet und vertieft worden. "Ich bedauere, dass Frau Abgeordnete Weinzinger diese Konferenz, an der sie selbst teilgenommen hat, ausschließlich aus der parteipolitischen Ecke sieht. Leider verstellt ihr das den Blick auf das gemeinsame frauenpolitische Anliegen, und dies ist leider auch kein Einzelfall", schloss die Frauenministerin.

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