Kukacka: Massive Infrastrukturinvestitionen des Bundes stärken Wirtschaftsstandort Wien

Maßnahmenpaket mit Rekordinvestitionsvolumen von rund drei Milliarden Euro beschlossen

Wien, 14. Oktober 2005 (ÖVP-PD) "Die Bundesregierung ist sich der zentralen Stellung des Großraumes Wien als Verkehrsachse zwischen Ost und Westeuropa bewusst und investiere daher auch
massiv in den Ausbau der Infrastruktur. Unter SPÖ-Bundeskanzlern wurde jahrzehntelang diskutiert und gestritten, im Frühjahr konnte die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket für die wichtigsten Verkehrsfragen in Wien und der Ostregion zusammen mit der ASFINAG, den ÖBB und der Stadt mit einem Rekordinvestitionsvolumen von rund 3 Milliarden Euro schnüren", betonte heute, Freitag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka im Rahmen eines Wien-Tages der ÖVP-Regierungsmitglieder. Heuer investiere der Bund alleine für Baumaßnahmen in Schiene und Straße insgesamt rund 342 Millionen Euro. ****

Die Realisierung des Wiener Zentralbahnhofs um insgesamt 420 Millionen Euro konnte bereits im März beschlossen werden, gleichzeitig habe die Regierung erreicht, dass sich die Stadt Wien zu einer Vorfinanzierung für den Terminal Freudenau und die Winterhafenbrücke bereit erklärte. Damit konnte auch dieses Projekt um 95 Millionen Euro auf Schiene gebracht werden, so Kukacka.

Ebenfalls beschlossen wurde die Vorziehung der Götzendorfer Schleife um 105 Millionen Euro mit Fertigstellung 2011, womit eine deutlich bessere Schienenanbindung der Städte Wien/Bratislava als vordringliches Ziel berücksichtigt wurde, führte Kukacka aus. Dies sei für den Wirtschaftsstandort Wien auf Grund des rasanten Wirtschaftswachstums der Slowakei von zentralem Interesse. Im Jahr 2008 werde die Slowakei durch den Vollbetrieb der Werke von Kia, Citroen und Peugeot mit rund 1,2 Millionen Fahrzeugen jährlich der pro Kopf größte Automobilerzeuger der Welt sein, unterstrich Kukacka die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Raumes Bratislava auch für den Wiener Arbeitsmarkt.

Für den Lückenschluss des Autobahnringes rund um Wien, der die Stadt vom Transitverkehr deutlich entlasten wird, konnte die Trassenführung festgelegt werden. Die Donauquerung erfolge in Form eines Tunnels unter der Donau und der Lobau, fortgesetzt als Außentrasse entlang der Stadtgrenze Richtung Norden. Diese Variante koste rund 1,5 Milliarden Euro. In Angriff nehme man auch die Realisierung B3d (A23) mit einem geschätzten Volumen von 345 Millionen Euro, wodurch die Aufschließung des Flugfeldes Aspern gewährleistet werde, sowie die Verlängerung der A 22, die an die A4 bei Kaiserebersdorf angeschlossen werden soll. Hier würden die Gesamtkosten mit rund 700 Millionen Euro geschätzt. "Insgesamt stärken wir mit diesem Rekordinvestitionsvolumen von rund drei Milliarden Euro massiv den Wirtschaftsstandort Wien und holen auch mit der verstärkten Anbindung der Zukunftsregionen in Osteuropa die SPÖ-Versäumnisse in der Verkehrspolitik nach", schloss Kukacka.

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