Schüssel: Spracherwerb als erster Schritt zur Integration BILD

Integrationsfonds ist erste Bindung zu einer neuen Heimat

Wien, 14. Oktober 2005 (ÖVP-PD) "Der Spracherwerb ist für Flüchtlinge ein erster sinnvoller Schritt zur Integration und wichtig für Erleben und Überleben", so ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel heute, Freitag, im Rahmen des Österreich-Tages der ÖVP-Regierungsmannschaft in Wien, bei einem Besuch des Kardinal König-Hauses des österreichischen Integrationsfonds. Neben Bundeskanzler Schüssel besuchten auch ÖVP-Generalsekretär Dr. Reinhold Lopatka, ÖVP-Abgeordnete Gabriele Tamandl sowie die Integrationsbeauftragte der ÖVP Wien, Mag. Sirvan Ekici, das Integrationshaus und die eingegliederte Sprachschule. "Es ist ein harmonisches Miteinander aller Volksgruppen zu erkennen", betonte Schüssel beim Besuch des Flüchtlingskindergartens auf dem Areal des Integrationshauses. ****

Bundeskanzler Schüssel und ÖVP-Generalsekretär Lopatka unterhielten sich und zeichneten mit den Kindern, die für den Besuch zwei Lieder mit musikalischer Begleitung und Tanz einstudiert hatten. "Wir können viel von diesen Kindern lernen", sagte der Bundeskanzler und lobte die Gleichmäßigkeit und Harmonie des Gruppen-Auftritts. Die Kinder hatten für den Bundeskanzler ein Geschenk vorbereitet, das dieser mit "großer Freude" annahm. Die geschenkte Weltkarte nahmen Schüssel und Lopatka als Anlass, sich die Herkunftsländer der Kinder zeigen zu lassen und sich deren noch kurze aber bewegte Lebensgeschichten erzählen zu lassen. Auch der Bundeskanzler übergab den Kindern ein Geschenk. "Bausteine für die Bauecke, damit ihr eine neue und glückliche Zukunft bauen könnt", so Schüssel zu den Kindern.

Der anschließende Besuch in einer Deutschklasse animierte die ÖVP-Politiker zum "mitlernen" und zu intensiven Gesprächen mit den Kursteilnehmern. Schüssel betonte die Wichtigkeit von Sprachbeherrschung, und dass "Schritte in die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit" nur durch den Erwerb der Landessprache möglich seien. Die ÖVP-Politiker folgten darauf einer herzlichen Einladung einer Flüchtlingsmutter aus Tschetschenien, die Tee und Spezialitäten ihrer Heimat für den Bundeskanzler vorbereitet hatte. "Der Integrationsfonds ist die erste Anlaufstelle und Fixpunkt für Flüchtlinge in Österreich, hier entstehen Bindungen, die in der neuen Heimat noch lange nachwirken", sagte Schüssel. "Die Hilfe des Integrationsfonds bei Arbeit- und Wohnungssuche, Bewerbungen und Amtswegen ist eine wichtige und richtige Unterstützung der Flüchtlinge", betonte der Bundeskanzler.

"Ich freue mich über die hervorragende Arbeit des Kardinal König-Hauses und die erfolgreiche Hilfestellung für Menschen, die auf diese Hilfe und Unterstützung angewiesen sind", betonte Schüssel. Er selbst kannte Kardinal König aus den Zeiten der Katholischen Jugend. "Kardinal König war ein großartiger Mensch und er wäre stolz darauf gewesen, zu sehen, welch hervorragende Integrationsarbeit in seinem Namen geleistet wird", sagte der Bundeskanzler abschließend.

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