Stadtrat Ellensohn berichtet über seine "ersten 500 Fälle"

Wien (OTS) - Vor ungefähr sechs Wochen hat der Grüne Stadtrat David Ellensohn unzufriedene Besucher und solche, die Probleme haben eingeladen, sich an ihn zu wenden. Wie er Freitag in einem Pressegespräch der Grünen berichtete, hätten sich in der Zwischenzeit 500 BürgerInnen gemeldet, die ihm einen "Fall" dargelegt haben. Zusammenfassend lasse sich feststellen, dass das Schwergewicht der Kritik auf dem Bereich "Wohnen" liege, aber es seien aus nahezu allen Bereichen der Stadtverwaltung Missstände an ihn herangetragen worden.

Ausgiebig beschäftigte sich Ellensohn mit "Kinderspielplatz-Sünden". So sei von den Spielplätzen in der Wienerberg City wenig übrig geblieben, ein Ersatz dafür befinde sich 800 Meter von den Wohnblöcken entfernt. Eine drohende Enteignung durch die Wiener Linien gefährde, so der Stadtrat weiter, eine ganze Familie. Dies deshalb, weil die Betroffenen in Stadlau ein Grundstück besitzen würden, dass sich genau auf der geplanten Trasse der U2 Verlängerung Richtung Norden befinde. Ein anderes Thema sei die Gefährdung eines Weltkulturerbes in der Inneren Stadt, Sonnenfelsgasse 13, wo einer Mieterin der Auszug auf unfreundliche Weise nahe gelegt worden sei. Dies in einem Haus, das die Stadt 2003 an einen Bauträger verkauft habe.

Diese und andere Fälle würden zeigen, das sich dies nicht mit einer bürgerfreundlichen Verwaltung vereinbaren lasse.

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