Winterauer: Schwarz-Grün färbt auf Wahlergebnisse ab

Auch Jungwähler rücken von den Grünen ab und vertrauen der SPÖ

Linz (OTS) - "Das Modell Oberösterreich mit der schwarz-grünen Koalition hat sicher zu den schwachen Wahlergebnissen der Grünen in der Steiermark und im Burgenland ganz wesentlich beigetragen. So hat es in der Steiermark Verluste und nur den vierten Platz hinter der KPÖ gegeben, auch im Burgenland wurden Verluste eingefahren. Das brachte wieder nur Platz 4, diesmal hinter den Freiheitlichen, obwohl erstmals auch 16jährige wählen durften. Auch die Jungwähler rücken also von den Grünen ab, ihr Aufwärtstrend ist eindeutig gestoppt. Das ist die Quittung dafür, wenn man als ÖVP-Unterstützer so gut wie alle grünen Grundsätze aufgibt", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer fest.

"Schwarz-grün in Oberösterreich funktioniert genau wie Schwarz-orange im Bund. Orange und Grün sagen einfach Ja und Amen zu allem, was die ÖVP will. Grüne und Orange stimmen bedenkenlos der kalten und unsozialen Machtpolitik der Kürzungs- und Zusperrpartei ÖVP im Bund und im Land zu ", so Winterauer.

Musterbeispiel: Die geschmalzene Erhöhung des Spitalskostenbeitrags in Oberösterreich erfolgte mit grüner Zustimmung. Im Bund und in allen anderen Bundesländern haben die Grünen diese unsoziale Maßnahme entschieden abgelehnt. Kalt lässt die Grünen in Oberösterreich auch die Schließungswelle im ländlichen Raum. Die Zusperrwellen bei Postämtern, Kasernen und Bezirksgerichten werden hingenommen oder sogar noch verteidigt, genau wie der Ausverkauf der Betriebe. Und die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich ist seit Schwarz-Grün rapid angestiegen. Die grüne Negativliste ist noch viel länger.

Nach der letzten Jaksch&Partner-Umfrage sind bei den Befragten, die sich deklarieren, nur 14 Prozent der Meinung, dass Schwarz-Grün die Herausforderungen der Zukunft in Oberösterreich für Oberösterreich lösen kann.
"Die Menschen haben von der kalten und unsozialen Machtpolitik der Kürzungs- und Zusperrpartei ÖVP im Bund und im Land genug und wollen wieder mehr Zusammenhalt. Die SPÖ-Erfolge sind die logische Konsequenz", schließt Winterauer.

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