Auf den Geschmack gekommen: Schon im Kindergartenalter entscheidet sich, was wir gerne essen

Bonn (OTS) - Süßigkeiten von morgens bis abends - davon träumen viele Kinder.
Die jungen Naschkatzen zu gesunder Kost zu motivieren ist nicht immer einfach. "Schmeckt nicht, mag ich nicht, das ess' ich nicht ..." Die meisten Eltern kennen diese Dramen und die täglichen Kämpfe am Essenstisch. Und möglicherweise bleibt es bei den komischen Essgewohnheiten der Kids für immer und ewig so. Denn was uns schmeckt, entscheidet sich angeblich schon im Kindergartenalter. Bei mir im Studio/am Telefon ist jetzt Ernährungsexpertin Birgitta Tummel. Frau Tummel, entwickelt sich unser Geschmack wirklich schon so früh?

O-Ton Tummel: Ja, tatsächlich - häufig sogar schon vor dem Kindergarten, nämlich im Alter von zwei bis fünf Jahren. Untersuchungen französischer Wissenschaftler haben gezeigt, dass das was Kinder mit zwei bis drei Jahren besonders gerne essen, häufig auch im Jugendalter noch ihre Lieblingsspeisen sind.

Moderator: Kann man als Eltern den Geschmack seiner Kinder denn auch beeinflussen?

O-Ton Tummel: Ja, in jedem Fall. Säuglinge haben zwar schon einen ausgebildeten Geschmackssinn, aber das Training, das erfolgt durch die Eltern. Ich rate Eltern deswegen, Kinder möglichst viel probieren zu lassen. Womit man anfangen könnte, ist beispielsweise Käse. Weil Käse ein besonders nährstoffreiches Lebensmittel ist und es schön ist, wenn Kinder sich früh dafür begeistern können.

Moderator: Welche Sorten empfehlen Sie?

O-Ton Tummel: Ich würde mit milden Sorten wie einem Frischkäse, oder einem deutschen Gouda oder Butterkäse beginnen. Aber meiner Erfahrung nach stehen Kleinkinder auch auf die richtig herzhaften Sachen wie einen Allgäuer Emmentaler oder Tilsiter. Und dadurch, dass es so viele verschiedene Käsesorten gibt - allein 150 verschiedene deutsche - ist da wirklich für jeden Geschmack was dabei.

Moderator: Zusammengefasst heißt das also, dass die Eltern wirklich einen entscheidenden Einfluss auf die Geschmäcker ihrer Kinder haben?

O-Ton Tummel: Ja, und auf das Ernährungsverhalten insgesamt. Man kann sagen, was die Eltern den Kindern als Beispiel vorleben, das wird so später praktiziert. Wer sich also als Kind ausgewogen und vielseitig ernährt, wird das wahrscheinlich auch als Erwachsener tun.

Moderator: Das waren Tipps, wie die Kurzen zu gesunden Feinschmeckern werden. Vielen Dank an die Ernährungsexpertin Birgitta Tummel! Mehr Infos zum Thema gibt's natürlich auch im Internet.

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Originaltext: CMA

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