ÖAMTC erhält europäische EMAS-Auszeichnung 2005

Begehrter Umweltpreis geht an "Pilot"-Stützpunkt Langenzersdorf

Wien (OTS) - Umweltschutz hat beim ÖAMTC Tradition. "Umso mehr freut es uns, dass wir heuer gleich zweifach mit dem begehrten EMAS-Preis ausgezeichnet worden sind", sagt Robert Menzl, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Nach dem Preis-Gewinn in Österreich wurde der ÖAMTC Anfang Oktober auch auf europäischer Ebene ausgezeichnet. Der ÖAMTC ist europaweit der erste Automobilclub, dessen Dienststellen nach strengen Umweltkriterien zertifiziert und genehmigt werden.

Das europäische Umweltmanagementsystem EMAS ist ein freiwilliges Instrument auf gesetzlicher Basis, an dem sich öffentliche Einrichtungen - so auch der ÖAMTC - beteiligen können. Der Stützpunkt Langenzersdorf hat EMAS im September 2003 eingeführt. Das Ziel - eine kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. "Der Club hat sich freiwillig verpflichtet, die ohnehin schon hohen Umweltstandards weiter zu verbessern und deutlich mehr für den Umweltschutz zu tun, als das Gesetz verlangt", erklärt der Umweltbeauftragte des Clubs, Walter Melzer.

Die Umweltbemühungen des Clubs reichen weit zurück. Bereits 1989 wurden Grundsätze und Forderungen für die Umweltpolitik der 90er Jahre festgelegt. Seither gibt es eigene Umwelt- und Sicherheitsbeauftragte für alle Stützpunkte, die vor Ort Maßnahmen im Bereich Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Abfallwirtschaft umsetzen. Besonderen Stellenwert nimmt die umweltgerechte Auswahl von Baustoffen und Materialien beim Umbau oder der Errichtung neuer Betriebsgebäude ein.

Inzwischen hat sich im Club ein umfassendes Umweltmanagement etabliert. Wichtige Maßnahmen sind u.a. die Unterstützung sowie die Forschung im Bereich alternativer Kfz-Antriebsenergien, der Test von Pannenfahrzeugen mit Erdgas im laufenden Betrieb und die Organisation von Spritspar-Wettbewerben für Mitarbeiter, um den Treibstoffverbrauch der Pannenflotte zu reduzieren.

Der ÖAMTC geht den Weg kontinuierlicher Verbesserungsprozesse konsequent weiter. "Auf Basis der Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt Langenzersdorf ist geplant, in den kommenden Jahren für weitere Dienststellen Umweltmanagementsysteme einzuführen - und so einheitlich hohe Standards zu erzielen", erklärt Melzer.

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