Welternährungstag: Bayr - Es ist genug da für alle!

Bayr fordert Maßnahmen zur gerechteren Verteilung

Wien (SK) - Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober sowie des Tages zur Bekämpfung der Armut am 17. Oktober macht Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Entwicklungszusammenarbeit, darauf aufmerksam, dass die Bekämpfung des Hungers weltweit sehr wohl möglich ist und nur am Willen der verantwortlichen PolitikerInnen liegt. "Wir wissen, dass es mit den uns heute zur Verfügung stehenden Mitteln die Möglichkeit gibt, sogar doppelt so viel Menschen zu ernähren, als tatsächlich zu ernähren sind. Es ist, wie so oft, einfach eine Frage von Verteilung. Verteilung nicht von fertigen Konservenbüchsen, sondern von wirtschaftlichen Bedingungen, Subventionen etc. Und auch hier nicht zu vergessen: es geht dabei nicht 'nur' um Fairness - wir demontieren unseren eigenen Wohlstand mit der permanenten Ungleichgewichtung zwischen Nord und Süd", ist Bayr überzeugt. ****

Dementsprechend fordert Bayr ein stärkeres politisches Engagement, welches seitens der Bundesregierung, insbesondere der Außenministerin innerhalb der Europäischen Union zu vertreten ist. "Gerade in globalen Angelegenheiten, die sehr wohl Rückwirkungen auf nationale und regionale Gegebenheiten haben, ist es ein fataler politischer Fehler, sich hinter 'größeren' Institutionen wie der EU mehr oder minder zu verstecken und damit die eigene Ohnmacht per selbsterfüllender Prophezeiung zu zementieren", betont Bayr und drängt auf stärkere Profilierung einer österreichischen Position von Vernunft und Fairness in der internationalen Politik. (Schluss) ps/mp

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