Häupl: Gemeinsam für Wien und gegen Fremdenfeindlichkeit

Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Stadträtin Sonja Wehsely bei der Präsentation der MigrantInnenkandidatInnen der Wiener SPÖ

Wien (SPW) - "Im Kern der Sozialdemokratie steht die humanistische Gesinnung, der Glaube an und der Wille für eine Gesellschaft des sozialen Zusammenhalts. Wien ist ein Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können: Eine weltoffene Stadt, in der die Menschen zufrieden und hoffungsfroh in Frieden miteinander leben. Eine Stadt in der niemand ausgegrenzt wird, und in der wir so genannte ‚Ausländer’ als Gäste und nicht als Fremde, als Freunde und nicht als Feinde empfangen. Und nur der soziale Frieden, der unerbittliche Kampf gegen die Probleme die die Menschen wirklich betreffen, untergräbt den Nährboden von Sozialdemagogen und fremdenfeindlichen Populisten. Daher haben wir, mit Erfolg, der Arbeitslosigkeit den Kampf angesagt, und daher kann ich mit Stolz sagen, dass Rassismus, Ausländerhetze und Antisemitismus in unserem Wien keine Chance haben!", erklärte der Wiener Bürgermeister Michael Häupl bei der Präsentation der MigrantInnenkandidatInnen der Wiener SPÖ, gestern, Donnerstag Abend. Und Wiens Integrationsstadträtin Sonja Wehsely ergänzte: "Was ich heute Abend hier sehe, ist Wien wie es wirklich ist: bunt, vielfältig und modern. Und die Kandidatinnenliste der Wiener SPÖ spiegelt dies eindrucksvoll wider. Wir machen keinen Unterschied nach Religion, Hautfarbe oder Herkunft, es zählt der Mensch. Und so treten wir mit erhobenem Haupt bei den kommenden Wahlen am 23. Oktober an, mit insgesamt 97 Gemeinderats-und BezirksvertretungskandidatInnen mit Migrationshintergrund."****

Wehsely führte weiter aus, dass man in Wien seit langem den Weg einer erfolgreichen Integrationspolitik gehe, einen Weg des Dialogs:
"Unsere Politik ist eine Politik für alle Wiener, egal ob sie seit fünfzehn, fünf oder einer Generation hier leben. Denn Wien, als eine moderne und weltoffene Stadt, ist ohne seine kulturelle Vielfalt und die Bereicherung durch Migrantinnen und Migranten unvorstellbar. Das Zusammenleben erfordert aber gegenseitiges Verständnis und aktives aufeinander Zugehen. Und dies ist auch die Voraussetzung für die erfolgreiche Integrationsarbeit in unserer Stadt. Daher setzt die Wiener SPÖ seit Jahren auf einen guten und intensiven Kontakt zu MigrantInnenvereinen." Und die Stadträtin erklärte abschließend, dass die Sozialdemokratie es auch in Zukunft nicht zulassen werde, dass Mauern zwischen den Menschen gebaut werden: "Wir bieten klare Antworten auf die Fragen der Integration und des gemeinsamen Zusammenlebens. Für ein Leben ohne Ausgrenzung und ohne Angst."

Der Wiener Bürgermeister erläuterte in seiner Rede, dass die Zukunft Wiens in seiner Internationalität liege. Eine Internationalität, die man nicht kleingeistig verdammen dürfe zu Gunsten einer hetzerischen Stimmungsmache. Häupl verwies dabei auf den Spitzendkandidaten der Wiener FPÖ, und erklärte: "Seitdem ich die Rede des Herrn Strache beim Wahlkampfauftakt der Wiener FPÖ gehört habe, weiß ich was ein Hassprediger ist. Aber wir werden nicht zu lassen, dass er und seine Recken das Klima dieser Stadt vergiften, mit ihren ewiggestrigen Parolen Menschen aufhetzen, und Unschuldige diffamieren. Die Saat des Herrn Strache wird in Wien auch nicht aufgehen, weil die Menschen wissen, dass die FPÖ ihnen nichts zu bieten hat. Es braucht echte Konzepte um den Zukunftsfragen gerecht zu werden und keine billigen Sprüche. Die Zeit der rechten Demagogie ist vorbei, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus hat in Wien nichts mehr verloren!"

"Wir sind nicht nur willens, diese Stadt in die Zukunft zu führen, wir sind auch die einzigen, die die richtigen Konzepte anzubieten haben. Das haben wir in den letzten Jahren bewiesen. Unsere Stadt ist eine sichere, sie ist eine mit hoher Lebensqualität, und sie ist eine in der die Wirtschaft prosperiert. Das zeigen uns alle Vergleiche mit anderen Millionenstädten. Und so kann ich versprechen, dass in diesem Herbst jeder Jugendliche, der einen Ausbildungsplatz sucht, auch einen bekommen wird" erläuterte Häupl weiter und schloss seine Rede damit, dass "jede Stimme für die Wiener Sozialdemokratie, eine Stimme für die Zukunft Wiens ist, aber auch eine Stimme gegen die soziale Kälte dieser Bundesregierung, und eine Stimme gegen die Demagogie, die Saat der Fremdenfeindlichkeit!" (Schluss) gs

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