Präs. Gumpinger: Kinderfeindlichkeit nimmt in Österreich erschreckende Ausmaße an

Linz (OTS) - Gleich zwei Ereignisse zeigen welche erschreckende Ausmaße die Kinderfeindlichkeit in Österreich annimmt, kritisierte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes, Mag. Otto Gumpinger.

Ein oberösterreichischer Hotelier will keine Familien mit Kinder mehr buchen und ein Universitätsprofessor in NÖ klagt einen Kindergarten wegen Lärmbelästigung, obwohl Lärmmessungen ergeben haben, dass die Lärmbelästigung sich mit der in einem Büro messen kann (64 Dezibel).

Es sei erschreckend, dass Kinder offensichtlich als Störfaktor angesehen werden. Dies ist auch ein Grund, warum viele junge Paare davor zurückschrecken Kinder in eine Welt zu setzen, wo nur Hindernisse aufgebaut werden. Da helfen auch die besten finanziellen Unterstützungen seitens der öffentlichen Hand nur wenig, wenn das Leben mit Kindern zum Hürdenlauf wird.

Es sei unverantwortlich in einer Zeit, in der der Geburtenrückgang ohnehin zu einer demographischen Krise führen wird, auch noch kinderfeindliche Aktionen zu setzen.

Wie Gumpinger ankündigte, werde sich der Familienbund mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Kinder wieder zu einem integrativen Bestandteil der Gesellschaft werden und alle kinderfeindlichen Maßnahmen boykotiert werden.

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