Visa-Affäre weitet sich aus

Wien (OTS) - Staatsanwalt erhebt nicht nur im Außenministerium, sondern auch in anderen Institutionen - 12 Personen und drei österreichische Firmen sind im Visier der Fahnder.

Seit zwei Wochen sitzen ein pensionierter österreichischer Ex-Konsul und ein Diplomat des österreichischen Konsulats in Bukarest bereits in Untersuchungshaft, und der Skandal um gekaufte Aufenthaltsgenehmigungen wird immer größer. Die Staatsanwaltschaft durchleuchtet sowohl das Außen- wie auch das Innenministerium, wo zumindest Kontrollmechanismen versagt haben müssen. Drei österreichische Firmen sollen falsche Einladungen für einreisewillige Personen ausgestellt haben, Schlepperagenturen in Belgrad bieten österreichische Visa per Zeitungsinserat an. Staatsanwalt Hofrat Otto Schneider: "Die erste Gruppe sind die österreichischen Diplomaten, die die Visa ausgestellt haben, die zweite Gruppe sind österreichische Firmen, die falsche Einladungen geschickt haben und die dritte Gruppe sind die Schlepper."

Die ProSieben Austria TopNews versuchen heute, Dienstag, 11. Oktober 2005, um 20.00 Uhr dem Visa-Skandal eine Dimension zu geben. Zu Wort kommen Informanten und Zeugen, die das wahre Ausmaß des Visa-Skandals erahnen lassen.

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