Sporthort - Steffi Graf

Neues innovatives Sportprojekt soll Kinder "bewegen"

Wien (OTS) - Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin Grete Laska präsentierte am Dienstag, dem 11. Oktober 2005, in der VS Landhausschule Svetelskystraße gemeinsam mit Leichtathletikstar Steffi Graf, ASKÖ-Präsidentin Beate Schasching und Sportstaatssekretär Karl Schweitzer das Projekt Sporthort. "Bewegung in jungen Jahren schon ins Bewusstsein zu bringen, ist für das spätere Leben von großer Bedeutung. Das Wohlbefinden steigt, Körper, Geist und Seele werden gestärkt. Darüber hinaus zeigen die Erfahrungen und das bestätigen auch Studien, dass Kinder, die aktiv sind, viel ausgelassener, konzentrierter und aufnahmefähiger sind als inaktive. Dank der Initiative von Steffi Graf, die ja selbst bald Mutter wird, der hervorragenden Unterstützung des BKA Sport und des ASKÖ Wien ist garantiert, dass dieses neue Sport- und Nachmittagsbetreuungsprojekt in Wien stattfindet", zeigte sich Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin Grete Laska erfreut.

Verknüpfung Sportverein - Schule - Hort

Dieses Projekt soll nicht nur in Sachen Gesundheitsvorsorge, sondern auch für die Koordination zwischen Verein, Betreuungseinrichtung und Schule richtungsweisend sein. Vorrangiges Ziel des Projekts "Sporthort - Steffi Graf" ist es, den immer stärker werdenden Bewegungsmangel der SchülerInnen auszugleichen, um dadurch Probleme wie Fettleibigkeit und Haltungsschäden zu vermeiden. Neben dem Kindertageshort in der Landhausschule Svetelskystraße sind auch der Kinderfreunde Tageshort in der Wulzendorfstraße und der städtische Kindertageshort in der Pazmanitengasse 17 bei diesem Projekt dabei, nach der Testphase sollen weitere Schulen dazukommen. An fünf Nachmittagen pro Woche werden die teilnehmenden Kinder aus den Horten von je zwei nahe gelegenen Vereinen betreut. Damit haben die Kinder die Möglichkeit zur "täglichen Bewegungsstunde". Das Angebot soll die Vielfalt der Sportangebote der über 1.000 Wiener Sportvereine widerspiegeln und reicht von Basketball über Judo bis zu Tischtennis, Fußball und Volleyball.

Sport ist ein enorm wichtiges Gesundheitsthema

Eine Studie von Univ. Prof. Mag. Dr. Otmar Weiß von der Universität Wien - Zentrum für Sportwissenschaft - zeigt die Wichtigkeit der Sportausübung. Den Sportunfallfolgekosten von jährlich 302 Millionen Euro stehen vermiedene Krankheitsfolgekosten von 567 Millionen Euro gegenüber. Schafft man es nun von den 60% der inaktiven WienerInnen nur die Hälfte von der Wichtigkeit von Bewegung für die eigene Gesundheit zu überzeugen, gäbe es ein Einsparungspotenzial von weiteren 850 Millionen Euro, eine enorme Entlastung für das Gesundheitssystem. "Hier gilt es mit vereinten Kräften noch mehr Überzeugungsarbeit zu leisten, daher wird die Zusammenarbeit mit den Dach- und Fachverbänden, aber auch mit den Vereinen und anderen Breitensportinstitutionen immer wichtiger", so Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin Grete Laska. (Schluss) mak

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