Span: Fitness-Branche auf dem Wachstumspfad

Umfassender Wegweiser durch die heimische Fitness-Szene erschienen - 215 Fitnessanlagen aus allen Bundesländern werden vorgestellt.

Wien (PWK758) - Zu einem dynamischen Wachstumsmarkt hat sich die heimische Fitnessbranche entwickelt. Bereits rund 500.000 Österreicher, das entspricht etwa sechs Prozent der Gesamtbevölkerung, halten sich in einem der mehr als 500 gewerblichen Betriebe fit.

Gleichzeitig ist die Branche zu einem Wirtschaftsfaktor geworden. Eine Fitnessanlage hat im Schnitt 940 Mitglieder, die einen durchschnittlichen Monatsbeitrag von 60 Euro bezahlen, stellte der Obmann des Fachverbandes Freizeitbetriebe in der WKÖ, Komm.Rat Gerhard Span, Dienstag vor Journalisten anlässlich der Vorstellung des "Fitness Guide 2006" fest. Das im KGV-Verlag mit Unterstützung der Wirtschaftskammer erschienene Buch ist, so Autor Bernd Tschiltsch, der erste umfassende Wegweiser durch die österreichische Fitness-Szene.

In dem 210 Seiten starken Guide werden 215 Fitnessanlagen aus allen Bundesländern vorgestellt. Mittels einer kurzen und neutralen Beschreibung der Studios und mit Piktogrammen lässt sich auf einen Blick das jeweilige Leistungsangebot erkennen. Aufgelistet sind auch Hotels, die ein komplettes und modernes Fitnesscenter unter ihrem Dach beherbergen. Fitnessbegeisterte finden weiters Hinweise auf Regionen in Österreich, die besonders auf sportlich aktive Urlauber ausgerichtet sind.

Wie Obmann Span in Hinblick auf die am 12. und 13. Oktober in ganz Österreich abgehaltenen "Fitnesstage" - eine erstmals durchgeführte Image-Aktion der heimischen Fitnessbranche, an der sich vom Burgenland bis Vorarlberg 205 Anbieter beteiligen - ausführte, haben die Fitnessbetriebe in den vergangenen vierzig Jahren eine enorme Entwicklung durchgemacht. Aus der "Randsportart Fitness" ist, so Span, ein Lifestyle-Trend geworden. Waren früher zwei Drittel der Fitnessstudiobesucher Männer, so ist heute das Verhältnis zwischen Männern und Frauen schon längst ausgeglichen. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren.

Auch inhaltlich habe sich, so Span, die Fitnessbranche stark gewandelt. Der Trend gehe in Richtung multifunktioneller Anlagen. Der Standard der heimischen Fitnessbetriebe brauche einen Vergleich selbst mit den USA nicht zu scheuen. Ein Führer wie der aktuelle Fitness Guide werde dennoch seinen Teil dazu beitragen, den Qualitätsfaktor in der Fitness-Branche "noch weiter zu schärfen". Die Folgeeditionen des "Fitness Guide" sollen künftig jährlich erscheinen. (hp)

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