Wagenhofer warnt vor Kürzung der Agrarförderungen

Konkurse der landwirtschaftlichen Betriebe drohen zu eskalieren

Im Rahmen der WTO-Verhandlungen beabsichtigt die EU wieder eine Kürzung der Agrarförderungen durchzuführen, erklärte heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft Horst Wagenhofer.

Nachdem den Landwirten durch die Einführung der Betriebsprämie bereits gewaltige Kürzungen ins Haus gestanden seien, würde eine nochmalige Herabsenkung der landwirtschaftlichen Förderungen für tausende Betriebe einen zusätzlichen Schritt zum Aufgeben ihres Berufes "Landwirt" bedeuten, warnte Wagenhofer. Nicht nur im Hinblick auf die geringen Produktpreise für Getreide, Fleisch, Milch usw., sondern auch im Hinblick auf die Zuckerrübenordnung verstärke sich dieser Trend ins Unermeßliche.

"Ich gehe davon aus, daß sich die obersten landwirtschaftlichen Vertreter von Österreich, wie schon so oft, nicht durchsetzen können oder wollen und somit der heimischen Landwirtschaft einen guten Dienst tun würden, meine stetige Forderung, die agrarpolitischen Agenden wieder in das heimische Parlament zu bringen, endlich auch in die Tat umsetzen", verlangte Wagenhofer. "Unsere Landwirte bewirtschaften, pflegen und erhalten rund 90 % der österreichischen Grünflächen. Der österreichischen Regierung muß diese Leistung etwas wert sein und ihr bewußt werden, daß nur durch die Arbeit der heimischen Bauernschaft unsere schöne Landschaft erhalten bleibt." Mit der Einstellung "Vorher kritisieren, aber dann zustimmen" müsse endlich Schluß sein. "Sonst drohen die Konkurse der landwirtschaftlichen Betriebe zu eskalieren."

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