Online Recruiting: Das schlummernde Potential heimischer Unternehmenswebsites

Wien (OTS) - Obwohl das Internet schon längst Einzug in die heimischen Unternehmen genommen hat, nutzen österreichische Betriebe die eigene Website als Rekrutierungsinstrument nur wenig. Eine von karriere.at und dem Institut für Wirtschaftsinformatik - Information Engineering der Universität Linz durchgeführte Untersuchung unter 30.000 heimischen Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeiter ergab, dass zwar bereits 17.777 Betriebe im Internet präsent sind, hiervon allerdings lediglich 3.035 Unternehmen (17,1 Prozent) die eigene Website als Instrument des Personalmarketing bzw. zur Personalrekrutierung verwenden. Knapp die Hälfte (44,8 Prozent) davon bietet Bewerbern ausschließlich einen Online-Stellenmarkt ohne weiterführende Karriereinformationen. Eine Kombination von Stellenmarkt und umfassenden Karriere-Informationen finden Bewerber nur bei knapp 25 Prozent dieser Unternehmen.

Großunternehmen präsentieren sich am Attraktivsten

Zumindest Großunternehmen scheinen allerdings die Vorzüge der eigenen Website als Instrument zur optimalen Präsentation als Arbeitgeber bereits erkannt zu haben. Während knapp zwei Drittel der Großunternehmen Karriereinformationen bereitstellen, nutzen hingegen nur 43,8 Prozent der mittelgroßen und 37,7 Prozent der Kleinunternehmen die Möglichkeit, sich in dieser Form als Arbeitgeber zu präsentieren. Was den Informationsgehalt der zur Verfügung gestellten Karriereinformationen betrifft zeigt sich ein noch deutlicheres Bild: Während vor allem große Unternehmen im Wettstreit um die besten Mitarbeiter deutliche Anstrengungen betreiben um sich als Arbeitgeber umfangreich zu präsentieren, ist dies bei mittleren und kleineren Unternehmen kaum feststellbar.

Heimischer Online-Stellenmarkt wenig überschaubar

Im Rahmen der Studie wurde ebenfalls untersucht, wie transparent das Angebot an Stellenanzeigen für Bewerber ist. Anhand einer Untersuchung auf drei namhaften klassischen Jobbörsen in Österreich zeigte sich, dass lediglich 18 Prozent aller Unternehmen, die mindestens eine Stellenanzeige auf der eigenen Website veröffentlichen auch auf mindestens einer der untersuchten Jobbörsen vertreten waren. Dies legt den Schluss nahe, dass ein Großteil des Online-Stellenangebotes österreichischer Unternehmen im Internet für Bewerber nur erschwert auffindbar ist. Hier besteht also eine deutliche Notwendigkeit, aktives Bewerbermarketing für jene offene Stellen zu betreiben, die auf der eigenen Website veröffentlicht werden. Auch was die Positionierung als Arbeitgebermarke betrifft, ist eine verstärkte Anstrengung notwendig um die eigene Website einem breiteren Bewerberkreis zugänglich zu machen.

Internationale eRecruiting-Ausrichtung hält sich in Grenzen

Als sicherlich interessantes Ergebnis der Studie kann gewertet werden, dass auf über 94,4 Prozent der untersuchten Unternehmenswebsites mit vorhandenem Stellenangebot, die dort veröffentlichten Vakanzen ausschließlich in deutscher Sprache angeführt sind. Damit zeigt sich, dass heimische Unternehmen in ihrer eRecruiting-Strategie offensichtlich deutlich auf den heimischen bzw. deutschsprachigen Markt ausgerichtet sind.

Über karriere.at

karriere.at unterstützt Unternehmen beim effektiven Einsatz der Unternehmenswebsite als Rekrutierungsinstrument. Als Weiterentwicklung moderner Online-Stellenmärkte bietet karriere.at innovative Recruiting-Lösungen, die Unternehmen eine optimale Präsentation als Arbeitgeber (Employer Branding), als auch eine deutliche Kostenreduktion bei Stellenausschreibungen ermöglichen. Für Bewerber bietet karriere.at Stellenangebote heimischer Unternehmenswebsites, sowie umfangreiche Karriereinformationen.

Die gesamte Studie ist unter folgender Adresse verfügbar:
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