Leichtfried: Rechte von Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität absichern

Wien (SK) - Im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments erfolgte heute die Abstimmung über Rechte von Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität. "Personen mit eingeschränkter Mobilität, dabei handelt es sich insbesondere um ältere und behinderte Menschen, sollen uneingeschränkten Zugang zu Flugreisen haben", erklärt der SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried als Mitglied des Verkehrsausschusses heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Gegen die Auffassung der europäischen Volkspartei forderten die europäischen Sozialdemokraten eine ausdrückliche Berücksichtigung behinderter Menschen. Die Bezeichnung 'Personen eingeschränkter Mobilität' wurde durch 'behinderte Menschen und Fluggäste eingeschränkter Mobilität' ersetzt. Somit werden Blinde, Sehbehinderte, Taube, Schwerhörige und Menschen eingeschlossen, die eine geistige Behinderung aufweisen, aber nicht unbedingt unter eingeschränkter Mobilität bei Reisen leiden", so Leichtfried. Dieser Personenkreis sei bei Reisetätigkeit vielmehr durch verminderte Fähigkeit zur Kommunikation, Orientierung oder Unabhängigkeit beeinträchtigt.

Es sei weiters wichtig, dass diese Passagiere aufgrund des uneingeschränkten Zugangs zu Flugreisen nicht für zusätzliche Kosten aufkommen müssen. "Auch sollte keinem behinderten Fluggast bzw. Passagier mit eingeschränkter Mobilität finanzieller Schaden entstehen, wenn ein Luftfahrtunternehmen nicht in der Lage ist, dem Fluggast Zugang zum Flugzeug zu gewähren. Überdies soll, wie im Ausschuss beschlossen, diesem Personenkreis eine ganze Reihe von Hilfeleistungen auf Flughäfen ebenfalls kostenlos zur Verfügung stehen", schloss Leichtfried. (Schluss) ps/mp

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