Schüssel: "Kriminalitätsrate in Österreich stark gesunken - Aufklärungsrate steigt"

Wien (OTS) - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sagte heute nach dem Ministerrat Hilfe für die Erdbebenopfer in Pakistan zu. "Die Österreichische Bundesregierung stellt 300.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung. Ich habe die Innenministerin gebeten, sich besonders um ein SOS-Kinderdorf zu kümmern, das von dem Erdbeben schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde", so Schüssel.

Eine positive Bilanz zog der Bundeskanzler im Sicherheitsbereich. "Die aktuelle Kriminalstatistik zeigt, dass die Kriminalitätsrate in den letzten neuen Monaten um rund 6% gesunken, die Aufklärungsquote um 2% gestiegen ist. Das ist ein beeindruckender, positiver Erfolg für die Neuorganisation der Sicherheitskräfte in Österreich. Polizei, Gendarmerie und Zoll stehen jetzt vereint für die Sicherheit aus einer Hand", so der Schüssel.

Der Bundeskanzler zeigte sich über die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Internationale Atomenergiebehörde IAEA unter ihrem Generaldirektor El-Baradei sehr erfreut. "Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für eine Behörde und deren Chef, die ihren Sitz seit 50 Jahren in Wien hat. Es ist eine Würdigung für eine Organisation, die zur Internationalen Friedenssicherung beiträgt. Die Verleihung des Friedensnobelpreises ist auch eine Stärkung des UNO-Sitzes in Wien als wesentliches internationales Sicherheitszentrum im Kampf gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen", so der Bundeskanzler.

Schüssel gratulierte der ersten deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihrer Designierung. "Angela Merkel ist eine Persönlichkeit, die mit sehr viel Engagement Politik betreibt und die den Freiheitsgedanken zum Zentrum ihrer politischen Programmatik gemacht hat. Ich kenne sie sehr gut, sie ist eine außerordentlich durchschlagskräftige und mutige Frau. Ich schätze sie sehr als fundierte Gesprächspartnerin in Nachbarschaft- und europäischen Fragen. Sie wird einer großen Koalition vorstehen, die eine Sanierungspartnerschaft sein muss. Diese muss den Standort Deutschland sehr stark in den Vordergrund rücken und hat verschiedene große Probleme abzuarbeiten. Ich wünsche ihr dazu alles Gute", sagte Schüssel.

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