Sichere Verbindungen in die Wintersportorte

Instandsetzung der vom Hochwasser beschädigten Landesstraßen läuft auf Hochtouren

Bregenz (VLK) - Die Schäden, die das Hochwasser im August 2005 im Vorarlberger Landesstraßennetz angerichtet hat, summieren sich auf etwa 30 Millionen Euro. Mittlerweile laufen überall die Instandsetzungsarbeiten auf Hochtouren, damit die Talschaften bald wieder uneingeschränkt und sicher erreichbar sind, berichteten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Verkehrslandesrat Manfred Rein heute, Dienstag, im Pressefoyer.
Die am schwersten betroffenen Straßenabschnitte sind die L 200 zwischen Bezau und Schröcken, die L 198 zwischen Zürs und Lech, die L 192 zwischen St. Gallenkirch/Galgenul und Gargellen und die L 95 zwischen Schruns und Silbertal. LR Rein: "Für alle diese Orte ist der Wintertourismus eine wesentliche Lebensgrundlage. Daher ist es wichtig, diese Verkehrsverbindungen raschest möglich zu reparieren."

Während die Instandsetzungsarbeiten an der L 200 bereits weit fortgeschritten und die Verkehrsbehinderungen nur noch gering sind, bedarf es für Lech, Gargellen und Silbertal noch großer Anstrengungen, um dieses Ziel zu erreichen, führte Straßenbauvorstand Gerhard Schnitzer aus.

So ist die L 192 an etwa 25 Stellen teilweise bis ganz zerstört. Zwar war Gargellen bereits nach zehn Tagen über eine Ausweichstraße erreichbar, aber damit die Landesstraße rechtzeitig vor Weihnachten wieder unbehindert zweispurig befahrbar und asphaltiert ist, müssen 5,9 Millionen Euro investiert werden. 7.500 Kubikmeter Steinschlichtungen, 15.000 Kubikmeter Schüttungen, 10.000 Kubikmeter Frostkoffer und 13.000 Quadratmeter Asphalttragschichte - diese Zahlen verdeutlichen die Dimensionen des Projektes.

Die L 198 wurde zwischen dem Heizwerk und dem Ortsanfang Lech (Mühleloch) halbseitig zerstört, sie soll bis 15. Dezember wiederhergestellt sein. Die Auftragssumme beträgt 4,3 Millionen Euro. Und für die Instandsetzung der L 95 ins Silbertal sind Kosten von 2,5 Millionen Euro veranschlagt.
(gw/tm)

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