EP-Umweltausschuss folgt Scheele-Bericht zu Fangnormen

Wien (SK) - =

Derzeit wird im Europäischen Parlament ein "Vorschlag
der EU-Kommission zur Einführung humaner Fangnormen für bestimmte Tierarten" diskutiert. Damit soll das internationale Abkommen über humane Fangmethoden, das die Europäische Union mit Kanada, Russland, bzw. in abgeschwächter Form mit den USA getroffen hat, umgesetzt werden. ****

"Das Europäische Parlament und viele Tierschutzorganisationen kritisierten das Abkommen bereits beim Abschluss 1998", erklärt die SPÖ-Europaabgeordnete und zuständige EP-Berichterstatterin Karin Scheele heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Der vorliegende Entwurf trägt nichts dazu bei, das Leid der Tiere zu mindern. Daher bin ich überglücklich, dass der Umweltausschuss den schwachen Vorschlag fast einstimmig abgelehnt hat", so Scheele.

Es sei unverständlich, dass die Kommission dieses mangelhafte Übereinkommen als fast wortidentes Papier dem Parlament erneut vorlege. Die Kommission sei verpflichtet gewesen, in ihren Vorschlag neueste wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen zu lassen, kritisiert die EU-Abgeordnete. Dies gelte insbesondere für Fallentests und die Forcierung tierversuchsfreier Alternativen, wie etwa Computermodelle. "Derartige Untersuchungen hätten allerdings schon vor der Veröffentlichung des Vorschlages durchgeführt werden müssen. Die Kommission wurde vom Umweltausschuss aufgefordert, ihre Hausaufgaben nachzuholen", schloss Scheele. (Schluss) ps/mp

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