GMT-PensionistInnen NÖ: Heizkostenzuschuss bundesweit angleichen!

Kalte Jahreszeit macht vor Landesgrenzen nicht Halt

Baden (GMT/ÖGB) - Der LandespensionistInnenausschuss der Gewerkschaft Metall - Textil Niederösterreich begrüßt zwar die Pensionserhöhung, fordert aber weiterhin einen bundesweit einheitlichen Heizkostenzuschuss. "Angesichts der knapp bevorstehenden kalten Jahreszeit ist raschestes Handeln angesagt", so die GMT-NÖ-PensionistInnen.++++

Der LandespensionistInnenausschuss der Gewerkschaft Metall -Textil Niederösterreich hat sich in seiner heutigen Sitzung eingehend mit der unlängst beschlossenen Pensionserhöhung befasst. "Wir begrüßen die Erhöhjung der Pensionen um 2,5 Prozent grundsätzlich, denn das war längst überfällig", sagt Hermann Karner, Vorsitzender der Niederösterreichischen GMT-PensionistInnen. "Auch die Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes auf 690 Euro ab 1. Jänner 2006 finden wir positiv. Damit werden aber all die Dinge, die man den PensionistInnen in den vergangenen fünf Jahren weggenommen hat bei weitem nicht ausgeglichen."

Es wird immer kälter!

Die Frage der Erhöhung und der bundesweit einheitlichen Gestaltung des Heizkostenzuschusses ist allerdings nach wie vor offen, erinnert Karner. "Es wird immer kälter, und immer mehr PensionistInnen werden immer verzweifelter, weil sie das Geld für die hohen Heizkosten einfach nicht haben." Die GMT-PensionistInnen fordern daher eine bundesweit einheitliche Regelung des Heizkostenzuschusses. Karner:
"Konkret fordern wir, den Zuschuss bundesweit mit 176 Euro fest zu legen. Diesen Betrag bezahlen bis jetzt nur die Stadt Linz und das Land Vorarlberg. Die Heizkosten sind aber in ganz Österreich gestiegen, und auch der Winter wird bald in ganz Österreich Einzug halten.

ÖGB, 11. Oktober
2005
Nr. 574

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