ÖAMTC rät Kraftfahrern, die Autoapotheke regelmäßig zu überprüfen

Club-Kritik an Polizeibeanstandungen wegen überschrittenem Ablaufdatum

Wien (OTS) - Aus Anlass des heutigen "Tages der Apotheke" rät der ÖAMTC auch die Autoapotheke regelmäßig auf ihre Vollständigkeit hin überprüfen zu lassen. Die Fachleute in der Apotheke können Auskunft geben, ob die Autoapotheke noch in Ordnung ist. Club-Jurist Martin Hoffer berichtet außerdem über Beschwerden von Mitgliedern, die mit Beanstandungen seitens der Exekutive wegen angeblich abgelaufener oder unzureichend ausgestatteter Autoapotheken konfrontiert worden sind.

Für jeden Kraftfahrer in Österreich gilt, dass man ein Verbandszeug mitführen muss, das staubdicht verpackt und zur Wundversorgung geeignet ist. Die einschlägige ÖNORM V 5101 enthält zwar weitergehende Vorgaben über den Inhalt einer Autoapotheke, ist aber nicht gesetzlich verbindlich und kann daher auch zu keiner Bestrafung führen. "Bestraft kann man nur werden, wenn die gesetzliche Minimalvorgabe der staubdichten Verpackung eines geeigneten Verbandszeugs nicht gegeben ist", erklärt der ÖAMTC-Jurist.

Der ÖAMTC verlangt, dass sich die Anbieter von Autoapotheken an die entsprechende ÖNORM halten müssen. Wer sich zu Unrecht beanstandet fühlt, sollte sich - vor dem Bezahlen einer Strafe - mit den Experten der ÖAMTC-Rechtsberatung in Verbindung setzen, die unter Tel.: 01/71199 - 1530 oder e-mail: office@oeamtc.at erreichbar sind.

Unabhängig davon rät der Club-Experte regelmäßig einen "Erste Hilfe-Kurs" zu absolvieren, um die wertvollen Hilfsmittel einer Autoapotheke auch richtig einsetzen zu können.

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