Trammer: BZÖ fordert Mitwirkungsrecht des Gemeinderates bei Tarifgestaltung der Wiener Linien!

Wien (OTS) - Die stv. BZÖ-Bündnisobfrau LAbg. Heike Trammer forderte heute ein Mitwirkungsrecht des Gemeinderates bei der Tarifgestaltung der Wiener Linien. Derzeit liege die Budgethoheit beim ausgegliederten Betrieb. "Täglich herrscht in Wien Verkehrchaos. Um die Bevölkerung zum Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen, müssen die Wiener Linien mit den Preisen runter und die U-Bahnen endlich bis an den tatsächlichen Stadtrand ausgebaut werden". Für den ineffizienten Ausbau des Radwegenetzes würden pro Jahr 7 Millionen Euro ausgegeben. Das Rad sei jedoch keine Alternative zu den Öffis.

Trammer verwies in diesem Zusammenhang auf die BZÖ-Forderung nach der Errichtung von Park&Ride Anlagen. Dort sollten Pendler beim Kauf eines Fahrscheines gratis Parken dürfen. "In Leopoldau muss das Parkpickerl eingeführt werden, weil die U-Bahn im dicht bewohnten Stadtgebiet endet. Die Anrainer werden zur Kasse gebeten und tausende Pendler verparken das Gebiet rund um die U-Bahn Endstelle", kritisierte Trammer die verfehlte Planungspolitik der Wiener SPÖ.

Ohne des Engagements von BZÖ-Verkehrsminister Gorbach in den letzten Jahren wäre Wien bereits ein verkehrspolitisches Ausnahmegebiet. "Die jahrelange Kombination roter Bürgermeister - roter Verkehrsminister hat beim U-Bahnausbau und beim Straßenbau nur Stillstand gebracht".

"Die SPÖ in Wien steht für City-Maut, Road Pricing, flächendeckende Tempo 30 Zonen und die Ausweitung des Parkpickerls auf die Außenbezirke. Wir wollen Straßenbau statt Megastau, billigere und besser ausgebaute Öffis sowie kostenlose Park&Ride Anlagen bei Kauf eines Fahrscheines", so Trammer abschließend. (Schluss) lb

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ-Wien - Landtagsklub
Lukas Brucker
4000/81556

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZW0002