Österreich ist Spitzenreiter bei Richtlinien-Umsetzungen im Finanzbereich

Bundeskreditsparte spricht sich gegen Wettbewerbsverzerrungen zulasten der österreichischen Banken aus

Wien (PWK756) - Die EU-Kommission hat jetzt die
Musterschüler-Rolle Österreichs bei der Richtlinien-Umsetzung im Bankenbereich bestätigt. Gemäß dem EU-Bericht hat Österreich Ende September 2005 alle geforderten Richtlinien umgesetzt und liegt damit allein an der Spitze der Umsetzungstabelle. Länder wie Italien, Frankreich, Spanien, Holland, Belgien und Luxemburg haben erst zwischen 60 und 70 Prozent ihrer Verpflichtungen zur Umsetzung von Richtlinien erfüllt und liegen damit weit zurück.

"Um Wettbewerbsverzerrungen und einseitige Kostenbelastungen zu vermeiden, sollte daher in Hinkunft auf EU-Ebene und in Österreich vielmehr auf die gleichzeitige Umsetzung von Richtlinien Bedacht genommen werden, als durch neue Vorhaben die Kreditwirtschaft zu überfordern", stellte die Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich ihrer heutigen Spartenkonferenz, fest. Nur so kann der eigentliche Zweck der Richtlinienvorhaben - die Schaffung einheitlicher Rahmenbedingungen in einem gemeinsamen Markt für Finanzdienstleistungen - auch tatsächlich erreicht werden. (Ne)

Die Umsetzungstabelle finden Sie auf der WKÖ-Homepage unter:
http://wko.at/presse/PDF/Umsetzung_Finanzrichtlinien.pdf

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