ARBÖ: 85 Prozent aller Startprobleme durch die Batterie verursacht

Die acht wichtigsten Batterie-Tipps des ARBÖ

Wien (OTS) - Eine Erhebung des ARBÖ-Pannendienstes ergab, dass zu 85 Prozent die Batterie schuld daran ist, wenn das Auto nicht anspringt. Um dies zu vermeiden und Autobatterien für die kommende Herbst- und Winterzeit fit zu machen, führt der ARBÖ derzeit bundesweit in allen 94 Prüfzentren kostenlose Batterie-Test-Aktionen durch (für ARBÖ-Mitglieder und -Nicht-Mitglieder).

Unter dem Motto "Besser starten" wird Ladung und Kapazität der Autobatterie geprüft und auch die Lichtmaschine getestet. Wer sich eine neue Batterie kaufen muss, ist bei den ARBÖ-Profis in den richtigen Händen: "Für uns steht die Fachberatung an oberster Stelle. Wir sagen unseren Kunden, welche Batterie ins Auto gehört", bringt es der technische Schulungsleiter des ARBÖ, Gottfried Moser auf den Punkt. Die ARBÖ-Techniker sorgen für einen Batterienwechsel ohne Spannungsunterbrechung, was für Autoradios, Navigationsgeräte oder Diebstahlsicherung wichtig ist. Der Ein- und Ausbau neuer Batterien ist beim ARBÖ kostenlos, ebenso die fach- und umweltgerechte Entsorgung. Aus terminlichen Gründen sind Anmeldungen zum Batterie-Test erwünscht.

Der ARBÖ-Pannendienst hat sich bei seiner Erhebung auch angeschaut, woran es bei den Batterien hapert und eine Fehlerliste erstellt. Gottfried Moser: "Die Batterie ist zwar das Herz des Autos, trotzdem wird sie in der Wartung und Pflege oft sträflichst vernachlässigt." Die Hauptursache ist das Alter der Batterie - nichts hält ewig! Die zweithäufigste Ursache ist vor allem bei ältern Fahrzeugen mit nicht wartungsfreien Batterien festzustellen: zu wenig Flüssigkeit beim Stromlieferanten, d.h. die Batterie konnte nicht einwandfrei geladen werden. Auf den Plätzen drei und vier der Fehlerliste sind oxidierte bzw. lockere Batteriepole zu finden.

Doch die Rache einer nicht gewarteten Batterie ist bitter, wie die ARBÖ-Erhebung zeigt: In 93 Prozent der Fälle kommen die Startprobleme buchstäblich über Nacht, hat gestern noch alles klaglos funktioniert, geht dann gar nichts mehr.

Die acht wichtigsten Batterie-Tipps des ARBÖ

1. Die Batterie möglichst von Fachexperten einbauen lassen. Wichtig ist, dass sie ordnungsgemäß befestigt und die Batterieklemmen fest angezogen sind.

2. Die Oberfläche des Batterie trocken und sauber halten, um Kriechströmen und Störungen an den Kontakten zu vermeiden. Das gilt vor allem für die Anschlusspole, die eingefettet sein sollten.

3. Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren, der Elektrolyt sollte immer einige Millimeter über den Platten stehen. Bei modernen Batterien sind am transparenten Gehäuse Marken für den oberen und unteren Flüssigkeitsstand angebracht. Beim Nachfüllen darauf achten, dass keine Flüssigkeit überschwappt.

4. Die Stopfenleiste bzw. die Verschraubungen müssen immer gut verschlossen sein!

5. Bei großer Kälte den Motor in einem Zug nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden starten, dann der Batterie eine Minute Erholungspause gönnen, danach den Startvorgang wiederholen.

6. Qualitätsbatterien den Vorzug geben, da die Anforderungen an Starterbatterien stark von den klimatischen Bedingungen abhängig sind. In Europa sind diese durch kalte Winter bzw. heiße Sommer besonders gefordert. Billig-Batterien sind daher oft die teurere Lösung.

7. Nach dem Einparken nochmals Check, ob Scheinwerfer noch aufgedreht sind.

8. Alte Autobatterien nicht wild deponieren sondern zu einem Sondermüllabgabeplatz bringen. Unter keinen Umständen im Wald wild deponieren, dort belasten sie die Umwelt unnötig.

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