Strengere Grenzwerte für kommunale Biomasseanlagen

LR Schwärzler: 30+1 Punkte-Programm gegen Feinstaub wird Schritt für Schritt umgesetzt

Bregenz (VLK) - Die Landesregierung setzt einen weiteren Punkt
ihres 30+1 Maßnahmenprogrammes zur Reduzierung von Stickstoffdioxid und Feinstaub um, teilt Umweltlandesrat Erich Schwärzler mit: In den künftigen Förderrichtlinien für Biomasse-Nahwärmeprojekte sollen für alle neuen kommunalen Biomasseanlagen auf Grundlage der Ergebnisse der Facharbeitsgruppe "Maßnahmen zur Verminderung der Feinstaub-Emmissionen in Österreich" neue Grenzwerte vorgeschrieben werden.

"Diese müssen für eine Förderung jedenfalls unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen und unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten festgelegt werden", so LR Schwärzler. Nach derzeitigem Kenntnistand sei das nur durch den Einbau von entsprechenden Filtersystemen möglich.

Diese Maßnahme sowie die Kontrolle der bestehenden kommunalen Biomasseanlagen auf Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte sind laut Schwärzler wichtige Voraussetzungen, damit die Ziele des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L) erreicht werden können:
- die vorsorgliche Verringerung der Immission von Luftschadstoffen, - die Bewahrung und Verbesserung der Luftqualität und
- der Schutz der Gesundheit des Menschen.

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