"Nachbar in Not" hilft Erdbebenopfern in Südasien: PSK 91 30 1000

Überlebende brauchen dringend Wasser, Nahrung und Medikamente

Wien (OTS) - Am Samstag kam es in Südasien zum schwersten Erdbeben seit 100 Jahren. Durch das Beben der Stärke 7,6 sind nach jüngsten Schätzungen 40.000 Menschen in Nordpakistan, Indien und Afghanistan ums Leben gekommen, mehr als vier Millionen obdachlos geworden - und die Zahlen steigen weiter. Immer noch graben Menschen mit bloßen Händen in den Trümmern nach Überlebenden.

"Die schwer traumatisierten Menschen, die diese Katastrophe überlebt haben, müssen nun dringend mit sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten versorgt werden", sagt der stellvertretende Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum. "Millionen Menschen haben ihre Häuser und ihre gesamte Lebensgrundlage verloren. Neben der Sicherung des Überlebens müssen wir ihnen sehr rasch helfen, wieder auf ihren eigenen Beinen stehen zu können", unterstreicht Christoph Petrik-Schweifer, Chef der Caritas-Auslandshilfe.

Diese jüngste Naturkatastrophe betrifft eine der ärmsten Regionen der Welt - und das tatsächliche Ausmaß ist noch nicht absehbar, da es den Helfern in der gebirgigen Region noch nicht einmal gelungen ist, in entlegene Gebiete vorzudringen", zeigt sich auch "Nachbar in Not"-Vorstandsmitglied Michael Chalupka von der Diakonie Österreich erschüttert.

Aus diesem Grund haben "Nachbar in Not" und ORF heute, Montag, den 10. Oktober 2005, beschlossen, für die Opfer und Betroffenen die Hilfsaktion "Nachbar in Not - Erdbeben in Südasien" zu starten und um Spenden auf das Konto PSK 91 30 1000 zu bitten. Online-Spenden via Internet sind ab sofort auf der "Nachbar in Not"-Homepage www.nachbarinnot.at möglich. Der ORF unterstützt diese Aktion in allen seinen Medien - Fernsehen, Radio und Internet.

Das Zentrum des Bebens lag etwa 95 Kilometer nordöstlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, nahe der Grenze zu Indien. Mehrere Nachbeben erreichten immer noch Stärken zwischen 5,4 und 6,3 auf der Richterskala. In der Hauptstadt Islamabad stürzten große Gebäude wie Kartenhäuser ein und begruben die Bewohner unter sich. Ganze Dörfer sind in der Bebenregion vom Erdstoß ausgelöscht worden, andere von der Außenwelt abgeschnitten.

Die "Nachbar in Not"-Organisationen Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie, Care, Volkshilfe, Hilfswerk Austria, Arbeitersamariterbund und Malteser Hospitaldienst haben umgehend und in Zusammenarbeit mit ihren lokalen Partnern die Soforthilfe gestartet, österreichsche Katastrophenhelfer sind bereits in der Krisenregion bzw. dorthin unterwegs.

"In diesem katastrophenreichen Jahr zählen wir abermals auf die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher. Die Marke 'Nachbar in Not' und der Medienpartner ORF stehen für professionelle und effiziente Hilfeleistung. Die Menschen in Südasien brauchen jetzt rasch jeden nur möglichen Beistand", sagt Jörg Ruminak, ORF-Humanitarian Broadcasting.

Spendenmöglichkeiten:
PSK 91 31 1000 (PSK 60 000)
Oder online www.nachbarinnot.ORF.at
Infos
Teletext Seite 681

Rückfragen & Kontakt:

ORF - Humanitarian Broadcasting
Christine Kaiser
Tel.: +43 (0)1/87878 - DW 12422
http://nachbarinnot.ORF.at
http://kundendienst.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0001