Kärntner Abstimmungsgemeinden fordern mehr Geld

Bundesregierung soll zusätzliche Mittel für Grenzlandförderung bereitstellen

Klagenfurt (SP-KTN) - Die am 10.Oktober 2005 von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel anlässlich des 85-Jahr-Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung zugesagten zwei Millionen Euro müssen nachverhandelt und erhöht werden, fordern die Bezirksobmänner der Abstimmungsgemeinden von Völkermarkt und Klagenfurt/Land LAbg. Jakob Strauss und LAbg. Rudolf Schober am Montag in einer Aussendung.

Gerade im Jubiläumsjahr, welches Österreich viele Feierlichkeiten gebracht hat, müsse auch insbesondere die Entscheidung des Jahres 1920 gewürdigt und die Abstimmungsgemeinden im Grenzland nachhaltig unterstützt werden, fordern die SP-Abgeordneten. "Eine Verdoppelung der Abstimmungsspende sowie eine bundesweite Grenzlandförderung wären Signale für die ohnedies benachteiligten Gebiete in Kärnten und Österreich", erklärte Schober. Wenn man das Kärntner Grenzland schätze und die Entwicklung in eine positive Richtung lenken wolle, dann seien zwei Mio. Euro hilfreich, aber viel zu wenig. In diesem Zusammenhang riefen Schober und Strauss weiters in Erinnerung, dass bereits im Jahr 2000 den Gemeinden vier Millionen Euro vom Bund und 2 Millionen Euro vom Land für Projekte zugestanden wurden. Landeshauptmann Haider wird daher neuerlich aufgefordert, wieder in Verhandlungen mit dem Bund zu treten, um für Kärnten mehr Mittel durchzusetzen.

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