Gorbach: Tunnelsicherheit weiter gesteigert

Maßnahmen haben gegriffen

Wien, 2005-10-10 (OTS) - "Unsere Maßnahmen zur Steigerung der Tunnelsicherheit nach dem Unglück im Tauerntunnel 1999 haben gegriffen und wir konnten die Sicherheit von Straßentunnels kontinuierlich verbessern. 3,2 Prozent der Unfälle passieren auf dieser Straßenart und das Risiko, zum Beispiel auf einer Landesstraße im Freiland in einen Unfall verwickelt zu werden, ist vier mal höher als in einem Tunnel. Trotzdem investieren wir auch weiterhin ganz massiv in den Neubau zweiter Tunnelröhren - im Jahr 2004 zum Beispiel 228 Mio Euro - und verwenden jährlich auch bis zu 100 Mio Euro zur Verbesserung bereits bestehender Röhren", erklärte Verkehrsminister Hubert Gorbach heute.

Die eingeleiteten Maßnahmen würden erstens Verbesserungen der organisatorischen Vorbereitungen, also Einsatzpläne, Schulungen der Einsatzkräfte und des Betriebspersonals und die gesamte Logistik, zweitens Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Katastrophen durch rasche Erkennung und Vorbeugung und Betriebsinspektionen und drittens Maßnahmen zur Verringerung des Schadensausmaßes mittels verbesserten Selbstrettungsmöglichkeiten, Abgasbelüftungen, 2, Tunnelröhren etc betreffen, sagte Gorbach und meinte weiter: "Mir war es vorrangiges Anliegen, rasch Verbesserungen herbeizuführen und auf die im Zuge der Tauerntunnelkatastrophe aufgedeckten Mängel umfassend zu reagieren. Die vorliegende Analyse des Kuratoriums für Verkehrssicherheit bestätigt einmal mehr die Wirksamkeit der gesetzten Schritte: Wir sind in Sachen Tunnelsicherheit sogar Musterland der EU."

"Trotzdem", so Gorbach abschließend, "wollen wir vor allem bei der Bewusstseinsbildung und im Zuge der Ausbildung und Schulungen auf das Risiko "Tunnel" und die richtigen Verhaltensregeln hinweisen. Denn verantwortungsbewusste Fahrzeuglenker sind die beste Versicherung gegen Unfälle und Verkehrstote."

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