ÖAMTC: Hauptursachen für die Geisterfahrten

Insgesamt 16 Geisterfahrerunfälle im Jahr 2004

Wien (OTS) - Drei Tote: Das war die Bilanz nach dem tragischen Geisterfahrerunfall in der Nacht auf Montag. Die Meldung "Achtung Geisterfahrer ..." ist täglich mehrmals über den Verkehrsfunk zu hören. Trotz des verheerenden Unfalles auf der Süd Autobahn (A 2) in Niederösterreich passieren solche Unglücke laut Statistik Austria eher selten.

Hauptursachen für Geisterfahrten

ÖAMTC-Verkehrsexperte Michalek führt drei wesentliche Hauptursachen für die Geisterfahrten an:
*Alkoholisierung: Rund 50 Prozent aller Geisterfahrer sind alkoholisiert, fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Risikobereitschaft.
*Überforderung: Dies betrifft etwa ein Drittel aller Geisterfahrer. Überforderte Fahrer sind zumeist verwirrte Personen, ältere Fahrer oder Lenker mit fehlender Fahrpraxis.
*Bewusste und absichtliche Geisterfahrer: Etwa 20 Prozent aller Geisterfahrer. Sie wenden auf der Fahrbahn.

16 Geisterfahrerunfälle im Jahr 2004

Im Jahr 2004 wurden auf den Autobahnen und Schnellstraßen mit baulicher Mitteltrennung in Österreich laut ÖAMTC insgesamt 16 Geisterfahrerunfälle - vier davon mit Sachschaden, 12 mit Personenschaden - registriert. Von 20 Personen wurden dabei eine getötet, 19 verletzt.

Sehr unterschiedlich waren die Ausgangspunkte für die Geisterfahrten.
Michalek vom ÖAMTC: "Insgesamt dreimal hatten die Autofahrer ein Wendemanöver auf der Richtungsfahrbahn durchgeführt, zweimal waren sie von Raststätten, Parkplätzen oder Tankstellen und ebenfalls zweimal von der normalen Anschlussstelle falsch aufgefahren".

(Schluss)
Gerhard Koch

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