Niederwieser zu Amon: Wenn der Sportler, der schlecht abschneidet, über die Zeitmessung schimpft...

Amon soll endlich rufschädigende Unterstellungen gegen PISA-Haider einstellen!

Wien (SK) - "Demaskierend" sind für SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser die Versuche der ÖVP, die unabhängige PISA-Studie und ihren österreichischen Studienleiter Günter Haider in ein parteipolitisches Eck zu drängen. "Die ÖVP geriert sich wie ein Sportler, der nach einem schlechten Abschneiden über die Zeitmessung schimpft", so Niederwieser. Ungeheuerlich sind für Niederwieser Aussagen über angebliche "Freundschaftsdienste" an die SPÖ. "Haider und die anderen Experten der Zukunftskommission wurden von Gehrer eingesetzt. Wenn Amon von Mandats-Versprechen fabuliert: Der Steirer Amon schließt wohl von den Sitten in der steirischen ÖVP auf andere", so Niederwieser am Freitag. ****

Dieser Stil der Untergriffe und Unterstellungen ist mittlerweile zum Charakteristikum der ÖVP geworden. "Aber offenbar hat man in der ÖVP aus den steirischen Wahlen nichts gelernt. Denn nicht zuletzt für dieses Denken hat die ÖVP bei den Landtagswahlen in der Steiermark einen Denkzettel bekommen."

Die ÖVP wolle einfach nicht zur Kenntnis nehmen, dass sie mit ihrer Bildungspolitik auf dem völlig falschen Dampfer ist und dass auch alle unabhängigen Bildungsexperten und unabhängige Organisationen wie die OECD, die die PISA-Studie erstellt, dies so sehen. "Aber es fehlt offenbar der Mut zu einer politisch-inhaltlichen Auseinandersetzung, deshalb werden Kritiker und Experten mit rufschädigenden Unterstellungen bedacht", so der SPÖ-Bildungssprecher.(Schluss) ah

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