ARBÖ: Auch Diesel muss sinken

Öl auf niedrigstem Stand seit Ende Juli - Notierungen am Spotmarkt im Sinken

Wien (OTS) - Auf den internationalen Märkten sind nicht nur die Notierungen für Rohöl und Eurosuper seit Tagen rückläufig, sondern auch jene für Diesel. "Es ist höchste Zeit, dass in Österreich nicht nur die Benzinpreise sinken, sondern auch der Dieselpreis", fordert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar. Dank des Preisrutsches am Spotmarkt ist auch bei Diesel genug Spielraum für eine Preissenkung von 2 Cent gegeben.

"Es kommt einer Preiserhöhung gleich, wenn die vom internationalen Markt her möglichen Preissenkungen nicht an die Autofahrer weiter gegeben werden", fügt Dr. Hellar hinzu.

Ein Blick auf die jüngste Entwicklung zeigt: Die für Österreich wichtig Rohölsorte Brent notierte gestern mit 57,31 Euro pro Tonne und erzielte damit den billigsten Preis seit 25 Juli. Stark rückläufigen auch die Notierungen für Diesel und Eurosuper am Spotmarkt in Amsterdam-Rotterdam-Antwepen: allein im Laufe der vergangenen Woche sanken die Notierungen für Eurosuper um 15,3 Prozent (von 726, 75 auf 616 Euro pro Tonne) und Diesel um 7,5 Prozent (von 676,75 auf 626,5 Euro pro Tonne).

In Österreich blieben dagegen die Durchschnittspreise für Eurosuper (1,154 Euro) und Diesel (1,023) bis Freitag Mittag unverändert. Die von der OMV angekündigte Richtpreissenkung bei Benzin um zwei Cent wird in der Praxis die Benzinpreise nur um einen Cent verbilligen.

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