Öllinger kritisiert Verschwendung öffentlicher Mittel für BZÖ-Haubner-Werbekampagne

BZÖ und Ministerin Haubner bekennen sich zur kalten Abschaffung von Sozialleistungen

Wien (OTS) - "Ein erstaunlicher Zufall, der an Missbrauch öffentlicher Mittel grenzt", meint der stv. Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger, zur 1,3 Mio. Euro teuren Werbekampagne des Sozialministeriums: "Rein zufällig haben alle graphischen Elemente der Kampagne die Parteifarbe des BZÖ; rein zufällig finden sich zwei Drittel des Parteinamens im Kampagnentitel. Rein zufällig beginnt die Kampagne im Vorfeld einer Nationalratswahl."
Erstaunlich für Öllinger ist jedoch auch die Aussage der Werbekampagne: "Wenn wir den ´Nachrichten aus der Zukunft´ glauben dürfen, wird es auch im Jahr 2009 noch 436 Euro Kindergeld geben. Offensichtlich denkt das BZÖ also nicht daran, das Kindergeld der Inflation entsprechend zu erhöhen. Im Jahr 2009 wird also das Kindergeld, wenn es nach dem BZÖ geht, um 18 Prozent weniger wert sein als im Jahr der Einführung. Das BZÖ und Ministerin Haubner deklarieren damit, dass sie für eine kalte Abschaffung von Sozialleistungen und damit für Sozialabbau stehen", kritisiert Öllinger.

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