SJÖ: Gehrers Zugangsbeschränkungen sind mutwillig

Nach EU-RechtsexpertInnen erfolgte Umsetzung des Urteils des EUGH-Urteil zu rasch

Wien (SK) - Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), wirft Bildungsministerin Gehrer in Sachen Zugangsbeschänkungen Mutwilligkeit vor. Wie in der heutigen Ausgabe der "Salzburger Nachrichten" berichtet wird, bestehe kein Zwang, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs überhastet umzusetzen. Für Dvorak ist das Beweis dafür, dass die Zugangsbeschränkungen aus Kalkül eingeführt wurden. Gehrer will den von ihr verursachten Geldmangel an den Universitäten durch die Beseitigung des freien Bildungszuganges kaschieren. "Was Gehrer, abgesehen von einer reaktionären Elitengläubigkeit, dazu bewegt, viele Jugendliche vom Studium auszuschließen, bleibt wohl das Geheimnis der Ministerin. Tatsache ist, dass die Einschränkung des Bildungszugangs und die finanzielle Aushungerung der Bildungsinstitutionen ein Ende haben müssen", so Dvorak am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Ein nicht unbeträchtliches Maß an Realitätsfremdheit ortet Dvorak bei Gehrer allerdings schon: "Es ist beachtlich wie sehr Frau Gehrer die Situation an den Universitäten schönredet. Es entsteht der Verdacht, dass sie nie dort gewesen ist, zumindest nicht in den letzten fünf Jahren." (Schluss) se/mp

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