Schicker präsentiert neues EIB/EU-Büro in Wien

Wien (OTS) - Gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny und BAWAG-Generaldirektor Johann Zwettler konnte heute Planungsstadtrat Rudi Schicker die Ansiedlung eines neuen Büros in Wien präsentieren:

Im ersten Quartal 2006 wird die Europäische Investitionsbank (EIB) ein Regionalbüro in Wien eröffnen. Die EIB mit Sitz in Luxemburg ist die "Hausbank" der EU, steht im Eigentum der EU-Mitgliedstaaten und ist mit einer Bilanzsumme von 258 Mrd. Euro die größte öffentliche Entwicklungsbank der Welt.

Für die Stadt Wien eine bedeutsame Ansiedlung, wie Schicker feststellte: "Wir haben in Wien mit dem TINA-Büro schon vor Jahren die Grundlagen für die Infrastrukturplanungen im erweiterten Europa geschaffen. Und wir haben uns ja auch im Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre die Ansieldung weiterer EU-Institutionen bzw anderer Internationaler Einrichtungen zum Ziel gesetzt.." Wie Schicker betonte, werden Wien nicht nur laufend in internationalen Standort-Rankings Top-Werte attestiert, "Wir haben in Wien auch Menschen, die durch ihre Herkunft, ihre sprachlichen und kulturellen Fähigkeiten beste Voraussetzungen für europäische Arbeit bieten. Im Übrigen ist Wien auch aufgrund seiner hervorragenden Kontakte zu den Metropolen Zentral- und Südosteuropas idealer Standort für EU-Einrichtungen ebenso wie für Headquarters internationaler Unternehmen und Organisationen."****

Das neue EIB-Büro

Die Aufgaben des neuen EIB-Büros in Wien werden sich vor allem auf zwei Bereiche beziehen:

Im Rahmen des neuen JASPERS-Programm der EU wird das EIB-Büro im Rahmen der Struktur und Kohäsionsfonds die Erstellung und Abwicklung von Programmen in den neuen EU-Mitgliedstaaten unterstützen. Dies ist von besonderer Bedeutung, um die Wirksamkeit der EU-Programme zu beschleunigen.

Das regionale EIB-Büro in Wien wird Koordinierungsstelle für die EIB-Finanzierung von Großprojekten, speziell im Rahmen der Transeuropäischen Netze (TENs) sein, wie z.B. Brenner-Basistunnel.

Zum Leiter des EIB-Büros Wien wurde der Österreicher Dr. Emanuel Maravic, derzeit Direktor für Zentraleuropa-Aktivitäten in der EIB, bestellt.

Am 6. Oktober fand in Luxemburg ein Treffen zwischen Vertretern der EIB, an der Spitze Präsident Phillip Maystadt und Generaldirektor Johann Zwettler, BAWAG und Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny, ehemals Vizepräsident der EIB statt. Dabei geht es zum einen um eine Vertiefung der Kooperation EIB-BAWAG, verbunden mit der Unterziehung eines "Globaldarlehen-Vertrages". Damit wird es möglich, speziell Klein- und Mittelbetriebe in der Großregion Wien günstige langfristige Finanzierungen zu eröffnen.

Zum anderen geht es um die Diskussion von künftigen Großprojekten von besonderer Bedeutung für Wien, Österreich und die zentraleuropäische Region. Beispiele sind die Ostverbund PPP, das M6-Projekt in Ungarn, das Nabucco-Pipeline Projekt.

Für alle diese Projekte soll die Koordinierung über das EIB-Büro in Wien erfolgen. Es ist offensichtlich, dass sich hier auch interessante Chancen für eine Vielzahl von österreichischen Unternehmen ergeben können.

"Wir wollen aus den Möglichkeiten der Förderungen auch für Wien etwas lukrieren, nämlich für den neuen (Zentral)"Bahnhof Wien-Europa Mitte" sagte Planugsstadtrat Schicker abschließend".
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