Strache: ÖVP-BZÖ Regierung trägt Verantwortung für die Kriminalitätsexplosion in Österreich!

In der Luft gönnt sich Österreich mittels Eurofighter eine "gerüchteumwobene Sicherheitspolizei", am Boden kann die Sicherheit der Bürger jedoch kaum noch garantiert werden.

Wien, 07-10-2005 (fpd) - ~

Der jüngste Bericht des österreichischen
Rechnungshofes attestiere dieser österreichischen Bundesregierung nunmehr schwarz auf weiß, daß sie im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung schändlich versagt habe. Sowohl die Reduktion von Planstellen aber auch die Polizeireform wären verantwortlich für das explosionsartige Ansteigen der Kriminalität in Österreich, so heute FPÖ-Bundesobmann Heinz-Christian Strache in einer Reaktion auf den jüngsten Rechungshofbericht.

Allein zwischen den Jahren 2000 und 2004 sei der Schaden durch Diebstahls- und Raubdelikte von 242,4 Millionen Euro auf 420 Millionen Euro angestiegen. Dies, so Strache, entspreche einem Anstieg von 73,3 %. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Anzahl der bekanntgewordenen Straftaten in Österreich um 23,1%. Besonders signifikant war der Anstieg im Bereich der Eigentumsdelikte, wo es einen Anstieg um 26,6% gab. Diametral dazu verringerte sich die Aufklärungsquote von 41,7 auf 38,1%, so Strache.

Diese Zahlen seien wenig verwunderlich, wo doch die Anzahl der Exekutivbeamten zwischen dem Jahr 2000 und 2004 um 2517 Beamte sank. Diese Reduktion um 9,2% konnte auch durch die Übernahme von 1207 Beamten der Zollwache in den Exekutivdienst nicht kompensiert werden. Die ÖVP-BZÖ Bundesregierung spiele ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit der Menschen in diesem Land. Es sei höchst an der Zeit, daß Neuwahlen diesem sicherheitspolitischen Amoklauf ein Ende bereiten. In der Luft gönnt sich Österreich mittels Eurofighter eine "gerüchteumwobene Sicherheitspolizei", am Boden kann die Sicherheit der Bürger jedoch kaum noch garantiert werden. Die Aufstockung der Exekutive sowie gebündelte Maßnahmen im Rahmen der Kriminalitätsprävention sind jetzt das Gebot der Stunde um diesem Trend entgegenzuwirken, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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