Rotes Kreuz kandidiert zum ORF-Publikumsrat

Präsident Fredy Mayer von der Organisation nominiert

Wien (Rotes Kreuz) - Das Österreichische Rote Kreuz hat seinen Präsidenten Fredy Mayer als Kandidaten für die Wahl zum ORF-Publikumsrat nominiert.

"Vielleicht mag meine Nominierung im ersten Augenblick seltsam klingen, sie hat aber eine absolute Berechtigung und ist mehr als notwendig. Kammern und diverse Interessensvertretungen haben im ORF-Publikumsrat ihren Platz. Für karitative Organisationen findet sich jedoch keine entsprechende Kategorie. Dies wurde im ORF-Gesetz leider nicht vorgesehen und ist sehr bedauerlich. Menschen schenken den verschiedensten Hilfsorganisation tagtäglich ihr Vertrauen - bei der Verwaltung von Spenden, bei der Pflege oder auch in lebensbedrohlichen Notsituationen. Leider haben Organisationen wie das Rote Kreuz aber bis jetzt keine aktive Möglichkeit dieses entgegengebrachte Vertrauen in den ORF-Gremien entsprechend darzustellen. Und damit wird die Stimme der Schutzbedürftigen manchmal zu spät gehört", erklärt der Präsident des Roten Kreuzes.

Das Rote Kreuz hat sich in Ermangelung einer Kategorie "Menschlichkeit" in der Kategorie "Konsumenten" beworben.
"Im Mittelpunkt all unserer Leistungen steht der Mensch. Der Mensch, der auch ein Konsument von Dienstleistungen des Roten Kreuzes ist. So nehmen rund 2,5 Millionen Menschen, also jede/r 3. Österreicherin und Österreicher jährlich die Hilfe des Roten Kreuzes in Anspruch", sagt Präsident Fredy Mayer.

Das Rote Kreuz hat als zusätzliche Serviceleistung für die rund 3,2 Millionen Wahlberechtigten die Internetseite www.publikumsrat.at eingerichtet.

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