SP-Valentin an GA-Maresch: Verunsicherung der Bevölkerung in Sachen Feinstaub inakzeptabel!

Verstärkte Kontrollen auf Baustellen

Wien (SPW-K) - "Unerträglich" sind für SP-Gemeinderat Erich Valentin die völlig unseriösen Aussagen des Grünen Gemeinderates Rüdiger Maresch in Sachen Feinstaub. "Die Stadt Wien misst exakt nach EU-Vorgaben den Tagesmittelwert und publiziert diesen auch", stellte Valentin Dienstag in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien fest. Valentin: "Wien hat mit 13 Feinstaub-Messstellen das dichteste Netz österreichweit, die Stadt Wien hält sich an die von der EU definierten Messstandards, es ist daher unseriös, diese exakten Messmethoden mit X-beliebigen Momentaufnahmen zu vergleichen und daraus Schlüsse über die Luftqualität in Wien zu ziehen. Die Messergebnisse der MA 22 werden stündlich aktualisiert und im Internet veröffentlicht", hob der SP-Mandatar zudem hervor.

Wie auf der homepage der MA 22 (www.wien.gv.at/ma22/luft) nachzulesen sei, so Valentin weiter, habe es in den letzten Wochen keine Überschreitungen des Tagesmittelwerts bei Feinstaub gegeben. Lediglich Ende August/Anfang September sei eine solche, die sehr knapp über dem Grenzwert gelegen wäre, ausgewiesen worden.. Heute sei der erste Tag nach der "Sommerpause", an dem möglicherweise der Tagesmittelwert überschritten werden könnte, die Belastung komme aus dem Norden, wie ein Blick auf die homepage www.air-ce.info belege. Diese Seite sei ein Ergebnis des grenzüberschreitenden Projekts TAQI (Transnational Air Quality Improvement),an dem die Stadt Wien federführend beteiligt sei. Es zeige, dass es aktuell hohe Überschreitungen in Heidenreichstein und Znojmo gebe, informierte Valentin.

"Was die von den Grünen angesprochenen Baustellen betrifft, so ist die MA 22 gemeinsam mit der MA 36 und der Baupolizei seit Wochen aktiv", führte Valentin weiter aus. "So wird beispielsweise die Reinigung der LKW-Reifen vor dem Ausfahren von den Baustellen streng überprüft, auch wäscht die MA 48 die Straßen im Baustellengebiet verstärkt. Die Stadt Wien hat längst reagiert, Gemeinderat Maresch hat dies offensichtlich nicht mitbekommen", erklärte der Mandatar. Er wies zudem darauf hin, dass die die Stadt Wien bereits zwei Anti-Feinstaubmaßnahmenpakete verabschiedet und unzählige Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Luftqualität gesetzt hätte, dies könne auf www.wien,gv.at/ma22/luft nachgelesen werden. "Der Stadt Untätigkeit vorzuwerfen, zeugt von Realitätsverweigerung der Grünen. Trotz Wahlkampf ist es wohl nicht zu viel verlangt, auch von den Grünen ein gewisses Maß an Seriosität einzufordern", schloss Valentin. (Schluss)

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